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Kernstadtfeuerwehr: Übung in Flüchtlings-Unterkunft

Peine Kernstadtfeuerwehr: Übung in Flüchtlings-Unterkunft

Peine. Als die Einsatzübung der Peine Feuerwehr begann, war das Eis schnell gebrochen: Großes Interesse zeigten viele Flüchtlinge aus der Unterkunft im Unternehmenspark (UPP II) an der Woltorfer Straße jetzt an der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr der Kernstadt Peine. 35 Aktive absolvierten dort eine Übung in einer vernebelten Halle.

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Überblick über das Gelände im Peiner Unternehmenspark II: Die Feuerwehr der Kernstadt absolvierte eine Übung in der dafür eigens vernebelten Halle F.

Quelle: Janis Kuppe

Zuvor hatten Dirk Tinius, stellvertretender Ortsbrandmeister, und Brandschutzerzieher Volker Hanewacker erläutert, wie man sich im Ernstfall richtig verhält und wie eine Freiwillige Feuerwehr funktioniert. Im großen Aufenthaltsraum im UPP II standen ihnen zwei Dolmetscher zur Verfügung, die auch viele Fragen der meist jungen Männer an die beiden Feuerwehrleute weitergaben.

Als schließlich die Feuerwehr der Kernstadt mit ihrem Löschzug anrückte, zu der auch die Drehleiter gehört, war das Interesse riesig. „Die Kameraden haben in einer vernebelten Halle eine Evakuierungsübung abgehalten, einige Flüchtlinge mimten dabei spontan Verletzte, die dann gerettet werden mussten“, sagte Francesco Schweer, Sprecher der Feuerwehren der Stadt Peine. Gleichzeitig war es nicht nur eine Übung für die Feuerwehr, sondern auch für die Asylbewerber selbst. Denn Tinius und Hanewacker erläuterten den Menschen nun auch am praktischen Beispiel, wie sie sich verhalten müssen, wenn es brennt.

Keine Berührungsängste: Einige Flüchtlinge probierten Jacken und Helme der Feuerwehrleute aus der Kernstadtfeuerwehr an.   Foto: Volker Hanewacker

Nach dem Ende der Übung war die Aktion vor Ort lange nicht vorbei. Denn die Feuerwehrleute zeigten den Flüchtlinge noch ihre Fahrzeuge und standen auch für Fragen zur Verfügung. Wer wollte, konnte sich das Gelände des UPP von oben aus dem Korb der Drehleiter anschauen.

Einige Flüchtlinge zeigten besonders großes Interesse an der Feuerwehr und auch an der Ausbildung. So war es nicht verwunderlich, dass einige schon Helme und Jacken zur Probe anzogen. Dass der Nachmittag für alle auch ein großer Spaß war, zeigte sich daran, dass viele Flüchtlinge die Szenen filmten und Erinnerungsfotos machten.

Von Thorsten Pifan

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