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„Kerle im Herbst“ trainierte die Lachmuskeln

Komödie „Kerle im Herbst“ trainierte die Lachmuskeln

Ausverkauftes Haus, wunderbare Schauspieler und eine witzige Handlung: Das Publikum amüsierte sich bei der Komödie „Kerle im Herbst“ in den Festsälen köstlich. Viele Zuschauer waren extra wegen den Hauptdarstellern Horst Janson (Manfred), Christian Wolf (Wolfgang) und Hans-Jürgen Bäumler (Rolf) gekommen.

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Ausverkauftes Haus in den Peiner Festsälen (von links): Hans-Jürgen Bäumler, Christian Wolf und Horst Janson in der Komödie „Kerle im Herbst“.

Quelle: Foto: Grit Storz

Diese wurden toll durch Sarah Jane Janson als Dani ergänzt. Die flotte Handlung war gespickt mit Lebensweisheiten, Anspielungen auf das nicht immer leichte älter werden und witzigen Dialogen.

Drei 78-jährige Herren, seit der Schulzeit befreundet, verbringen ihren Lebensabend auf einer mallorquinischen Finca mit ganz unterschiedlichen Vorstellungen davon, was noch geht oder eben nicht. Oft fand sich das Publikum in den Äußerungen wieder; die Pointen saßen. „Wir sind eine Generation die sich durchbeißt“, erntete zustimmendes Nicken und ein halblautes „Jawohl“. Mit viel schwarzem Humor betrachtete die Altherrenriege die Themen Sterben und Tod und nahm mit manch frivolen Witzchen die leidigen Dinge des Alters auf die Schippe.

Lebensecht und mit viel Charme füllten die drei Schauspieler ihre jeweiligen Rollen aus. Manches Klischee wurde liebevoll bedient, und trotz aller vorhersehbaren Wendungen rutschte das Stück nicht in Klamauk ab.

Begeisterter Zwischenapplaus als sich Janson als Manfred schließlich in geblümter Badehose präsentierte. Man müsse den Damen etwas bieten, meinte er, um danach in Erinnerungen an seine fesche Jugendzeit zu schwelgen. Freund Wolfgang könne da als „Schwuler“ nicht mitreden, Rolf schließlich trainiere immerzu und könne sowieso nicht mit amourösen Abenteuern dienen. Die hochschwangere Haushälterin Dani „zauberte“ schließlich nach und nach Briefe von Jugendliebe Karin hervor. Welch Überraschung: Jeder der drei Freunde war mal „Karins Lover“ und nun potenzieller Vater deren Tochter.

Langanhaltender Applaus des Publikums beendete zwei Stunden beste Unterhaltung.

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