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Kein vermehrter Zeckenbefall im Kreis Peine

Kreis Peine Kein vermehrter Zeckenbefall im Kreis Peine

Die Saison für Zecken hat begonnen (PAZ berichtete), vermehrte Fälle von Zeckenbefall im Kreis Peine hat das Gesundheitsamt bislang aber nicht verzeichnet. „Die Zecken können zum einen Überträger des FSME-Virus oder der Borellien-Bakterien sein. FSME-Erkrankungen unterliegen einer Meldepflicht an das Gesundheitsamt, bisher liegen uns jedoch keine Meldungen vor“, erklärt Leiterin Dr. Doris Arnold. Der Kreis Peine gehöre aber nicht zu den Risikogebieten für diese Erkrankung.

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Kleiner Blutsauger: Zecken können Krankheiten übertragen.

Quelle: dpa

„Bei der Borelliose handelt es sich nicht um eine meldepflichtige Erkrankung, sodass im Gesundheitsamt keinerlei Daten zu Erkrankungsfällen vorliegen.“ Eine Übertragung der Borelliose durch Zecken sei im Landkreis möglich - allerdings ist nicht jede Zecke ein Krankheitsüberträger.

„Risikogruppen für Erkrankungen sind Personen, die sich viel im Wald und auf Wiesen aufhalten, insbesondere dann, wenn die Wege verlassen werden. Schutz bieten hier geschlossene Schuhe, lange Kleidung. Zusätzlich sollten die Hosenbeine in die Socken gesteckt werden, damit die Zecken nicht hinein krabbeln“, rät Arnold. Zeckenabweisende Hautschutzmittel können eingesetzt werden, seien jedoch nur begrenzt wirksam. „Die wichtigste Maßnahme nach einem Aufenthalt im Freien ist jedoch, den ganzen Körper und die Kleidung gründlich nach Zecken abzusuchen. Wenn möglich, sollte die Kleidung gewaschen werden.“

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kann zu einer Hirn, Hirnhaut- oder Hirn-Rückenmarksentzündung führen. Gegen diese Virus-Erkrankung kann man sich impfen. Eine Impfung gegen Borellien gibt es nicht. Die Bakterien können die Gelenk- und Muskelentzündung Lyme-Borreliose verursachen.jti

Info: Was tun beim Zeckenbiss?

Zecken lauern in Wald, Wiesen und Büschen auf einen Wirt, dem sie Blut aussaugen können.

Eine festgesaugte Zecke sollte möglichst schnell nach ihrer Entdeckung mit einer Pinzette, einer Zeckenkarte beziehungsweise -zange oder, wenn keines dieser Hilfsmittel vorhanden ist, mit den Fingerspitzen entfernt werden. Dies geschieht, indem der Zeckenkörper so nah wie möglich an der Haut gefasst, vorsichtig gelockert und langsam von der Einstichstelle weg herausgezogen wird. Die Zecke darf nicht gequetscht werden, da sonst deren infektiöse Sekrete in den Körper gelangen können. Bleibt ein Teil der Zecke in der Haut zurück oder entzündet sich die Einstichstelle, muss ein Arzt aufgesucht werden.

Angebliche Hausmittel wie Klebstoff, Öl oder Nagellack erhöhen nur die Infektionsgefahr.

Auch Haustiere sollte man auf Zecken absuchen und die Parasiten entfernen. Hunde kann man sogar gegen die von Zecken übertragene Borreliose impfen lassen.

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