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Kaufleute fordern rasche Lösung für Lindenquartier

Peine Kaufleute fordern rasche Lösung für Lindenquartier

Peine. Die Kaufleute der Peiner City-Gemeinschaft schlagen Alarm und fordern eine schnelle Lösung für das Lindenquartier. Am Montag, 6. Juni, müssen im städtischen Verwaltungsausschuss wichtige Entscheidungen getroffen werden (PAZ berichtete).

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Blick auf das Lindenquartier, in dessen Herzstück die Hertie-Brache liegt.

Quelle: Andre Bullwinkel

Ole Siegel und Ulrich Ginsburg vom Vorstand der City-Gemeinschaft mahnen: „Dabei müssen alle an einem Strang ziehen, eine rasche Lösung darf auch nicht an oppositionellen Quertreibern scheitern.“ Sie befürchten, dass das Lindenquartier zum Zankapfel im anlaufenden Kommunalwahlkampf wird.

Hintergrund: Die Entwicklung des Areals ist ins Stocken geraten, weil die Lüder-Unternehmensgruppe aus Hildesheim rund 350 Quadratmeter des Geländes (Gesamt: 21 000 Quadratmeter) aus einer Insolvenzmasse heraus erworben hat. Diesen Kauf hätte die Stadt genehmigen müssen, weil das Grundstück in einem Sanierungsgebiet liegt. Die Stadt hat die Genehmigung nicht erteilt, wogegen die Lüder-Gruppe geklagt hat. Der Gerichtstermin ist noch für Juni angesetzt. Lüder hatte sich seinerzeit auch an der Ausschreibung für die Projektentwicklung beteiligt, war dabei aber nicht zum Zuge gekommen.

„Wir müssen die Handlungshoheit für dieses Filetstück mitten in der Stadt zurückgewinnen“, sagte Siegel und bringt erneut die Idee ins Spiel, im Lindenquartier das neue, zweite Kreishaus zu bauen. Ziel müsse es sein, die Kaufkraft und Frequenz in der Innenstadt zu erhöhen. Das könne gelingen, indem innenstadtnah, neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

„Wenn der Kreis 160 Arbeitsplätze im neuen Gebäude an der Feuerwehr einrichten will, sind sie für Jahrzehnte der Innenstadt entzogen“, sagte Ginsburg. Dabei sei doch jetzt die Chance da, die Weichen für eine belebte City zu stellen. „Welche Kommune hat schon die Chance, solch ein zentrales Gelände neu zu entwickeln“, ergänzte Siegel.

Die Idee: Der Kreis baut das zweite Kreishaus im Lindenquartier und nimmt dafür umgehend Gespräche mit dem Investor OFB auf. „Die Stadt könnte das Projekt unterstützen, indem sie das Areal kostenlos zur Verfügung stellt“, sagte Siegel. Zusätzlich zu der Verwaltung würde dort Handel entwickelt. Siegel und Ginsburg: „Man kann auch Anlaufpunkte schaffen, wie zum Beispiel die Geschäftsstelle des Kreissportbundes oder des MTV Vater Jahn Peine. Vielleicht kann dort auch das Kreismuseum einziehen.“

Von Thorsten Pifan

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Peine
Blick auf das Lindenquartier, in dessen Herzstück die Hertie-Brache liegt.

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