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Kaufleute fordern neues Konzept für die City

Peine Kaufleute fordern neues Konzept für die City

Peine. Angesichts wachsender Verkaufsfläche auf der grünen Wiese und einem härter werdenden Wettbewerb fordert die Peiner Kaufmannschaft, dass das Innenstadt-Konzept der Stadt Peine überarbeitet und der heutigen Situation angepasst wird.

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Ulrich Ginsburg (l.) und Ole Siegel auf den in die Jahre gekommenen Blumenkübeln in der City, in den Ritzen stecken Zigaretten-Kippen.

Quelle: pif

Eine weitere Forderung betrifft die Fußgängerzone und den Marktplatz: „Dort brauchen wir mehr Orte zum Verweilen“, sagen Ole Siegel und Ulrich Ginsburg vom Vorstand der Citygemeinschaft.

Die Kaufleute befürchten, dass das Innenstadt-Konzept immer weiter unterlaufen wird. „Wir haben das Konzept vor einigen Jahren zwar befürwortet und waren beratend tätig, inzwischen sind einige Aspekte jedoch überholt, deshalb brauchen wir eine Neuauflage des Konzepts“, sagt Siegel. Baumärkte, Discounter und Supermärkte böten immer mehr innenstadtrelevante Produkte an. „Das ist nicht gut für die Innenstadt“, sagt er und das dürfe nicht so weiter gehen, sonst blute die City aus.

Gleichzeitig fordern die Kaufleute die Stadt auf, in der Fußgängerzone und auf dem Marktplatz zu investieren. „Wir brauchen mehr Orte zum Verweilen“, sagt Ginsburg und Siegel ergänzt: „Dabei sind die Blumenkübel mit den Bänken in der Innenstadt nicht mehr schön und sollten ersetzt werden.“ Das gelte auch für die Stühle und Bänke auf dem Marktplatz, die ebenfalls in die Jahre gekommen seien. Es biete sich vielmehr an, dort kleine Sitzgruppen zu schaffen.

Beide vermissen vor allem Gastronomie mit ungewöhnlichen Angeboten. „Dass Peine Marketing jetzt in die Innenstadt zieht, begrüßen wir übrigens“, sagt Ginsburg. Dadurch werde die Arbeit des Teams dort ein Stück weit transparenter.

Eine klare Haltung haben die beiden auch zum Vorschlag des CDU-Bürgermeisterkandidaten für Peine, Andreas Meier, ein Outlet-Center nach Peine zu holen. „Ein Outlet-Center in Peine wäre für die Innenstadt eine Katastrophe schlechthin“, sagen beide. Meier hatte die Idee während eines Rundgangs in der Fußgängerzone und einem Treffen mit Vertretern der Kaufmannschaft geäußert (PAZ berichtete).

Siegel und Ginsburg befürchten ein weiteres Ausbluten der Innenstadt, wenn weitere Geschäfte auf der „grünen Wiese“ gegründet werden und üben deutliche Kritik: „Wer auf der grünen Wiese einkauft, fährt nicht mehr in die Peiner City, sondern auf der nahegelegenen Autobahn wieder nach Hause“, sagt Siegel und verweist auf Erfahrungen aus Wolfsburg und Soltau. Eher würden noch mehr Kunden aus Peine wegbleiben. Siegel sagt: „Das wäre für Peine das Aus!“

Von Thorsten Pifan

„Was wünschen sich die Peiner für eine attraktive Innenstadt?“

Peine. „Was wünschen sich die Peiner, um die Innenstadt attraktiver zu machen?“, fragen Ole Siegel und Ulrich Ginsburg vom Vorstand der Peiner Citygemeinschaft. „Wenn wir die City mit ihrer Fußgängerzone wieder mehr beleben wollen, müssen wir auf die Bedürfnisse und auch die Ideen der Bürger zurückgreifen“, sagt Siegel und will jetzt Vorschläge sammeln.

„Auf jeden Fall brauchen wir mehr Plätze in der Innenstadt, an denen die Menschen verweilen können“, sagt Ginsburg. Der Marktplatz mit seiner Gastronomie biete da schon tolle Ansätze, das müsse sich aber in der Fußgängerzone fortsetzen – bis zum anderen Ende der Peiner Einkaufsmeile.

„Vielleicht kann die Innenstadt noch einen Kinderspielplatz gebrauchen, damit wir jungen Familien etwas bieten können“, sagt Siegel. Letztlich brauche die City ein Alleinstellungsmerkmal, sagt Ginsburg. „Und dabei können wir schon auf den vielen kleinen Geschäften aufbauen, die es bereits in der Fußgängerzone gibt, das ist nämlich schon ein tolles Alleinstellungsmerkmal, auf dem wir aufbauen können“, ergänzt Siegel.

Die beiden wollen die Vorschläge aus der Bevölkerung sammeln und dann mit der Kaufmannschaft und Vertretern der Stadt diskutieren. „Ich erwarte viele tolle Einfälle, allerdings müssen wir auch sehen, was ist wünschenswert und was ist realistisch und lässt sich umsetzen“, sagt Siegel.

Ideen und Vorschläge gehen an die Citygemeinschaft unter der Mail „ kontakt@peine-city.de“.

pif

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