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Katrin Deutsch ist die neue Pastorin

Woltorf Katrin Deutsch ist die neue Pastorin

Woltorf/Schmedenstedt. Am Jahresanfang hatte sich das beliebte Pastorenehepaar Klindworth aus familiären Gründen nach vielen Jahren verabschiedet. Nun ist mit Katrin Deutsch eine neue Pastorin ins Woltorfer Pfarrhaus eingezogen. Diesen Sonntag wird sie in ihr Amt eingeführt.

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Angekommen: Pastorin Katrin Deutsch genießt mit ihren Hunden Benny und Motte den großen Garten des Pfarrhauses.

„Die vergangenen fünf Jahre habe ich in Wolfsburg in der Lukasgemeinde gearbeitet. Nun waren dort viele Projekte abgeschlossen, und mich hat es nach Jahren im großstädtischen Umfeld zurück aufs Dorf gezogen. Die Stelle hier in der Emmausgemeinde hat mich sofort interessiert und es ist toll, dass es geklappt hat“, freut sich die Seelsorgerin auf ihre bevorstehenden Aufgaben.

In der vergangenen Woche ist sie mit ihren Hunden Benny und Motte ins Pfarrhaus eingezogen. Die 35-Jährige stammt aus dem kleinen Ort Meensen in der Nähe von Hann.-Münden. Zum Theologiestudium kam sie über einen jungen Pastor in ihrem Ort. „Als er seinen Dienst bei uns begann, war ich in der 13. Klasse und wusste noch nicht so recht, welche Richtung ich beruflich einschlagen sollte. Durch unseren neuen Pastor habe ich gesehen, dass man auch als junger Mensch Seelsorger sein kann und mich für diesen Weg entschieden“, erinnert sich Deutsch.

Ein Faible für Altsprachen und religiöse Fragestellungen brachte sie außerdem mit, sodass der Weg sie 2000 an die Göttinger Uni ins Theologiestudium führte. Nach der Zwischenprüfung wechselte sie nach Hamburg und machte dort 2007 ihr erstes Examen. Es folgte das Vikariat in Stelle. 2010 begann Deutsch dann ein Sondervikariat im Landesjugendpfarramt in Hannover.„Ich wollte gerne noch mal in einen anderen Bereich reinschnuppern und war in der Schüler- und Öffentlichkeitsarbeit tätig, bis ich meinen Probedienst 2011 in Wolfsburg angetreten habe“, berichtet die Pastorin.

Jetzt freut sie sich sehr über die neue Herausforderung, eine ebenfalls gerade fusionierte Gemeinde zu begleiten und die Fusion mit noch mehr Leben zu füllen. „Ich habe schon einige Ideen, möchte aber auf jeden Fall erst mal erfahren, wo die Stärken der Gemeinde liegen. Es gibt viel Potenzial, das noch nicht ausgeschöpft ist - und ich werde mich zusammen mit der Gemeinde auf den Weg machen“, bekräftigt sie.

In ihrer freien Zeit genießt sie mit ihren beiden Hunden den großen Garten des Pfarrhauses und die herrliche Natur rund um die beiden Ortschaften. Außerdem geht die Pastorin gern mal ins Kino, bevorzugt in Filme, die in englischer Originalsprache gezeigt werden. „Im Herbst und Winter nähe ich auch gerne. Das habe ich mir selbst beigebracht“, erzählt sie.

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