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Kalter Asphalt aus Eimern stopft die großen Schlaglöcher

Zahlreiche Straßenschäden Kalter Asphalt aus Eimern stopft die großen Schlaglöcher

Risse, Buckel, tiefe Löcher: Das eisige Winterwetter hat viele Straßen in Peine stark beschädigt. Jetzt sind täglich zehn Straßenarbeiter unterwegs, um die schlimmsten Löcher vorübergehend zu stopfen.

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Mitarbeiter des Peiner Bauwirtschaftshofes verschließen Straßenlöcher nahe Eixe.

Quelle: Christian Bierwagen

Peine. Der extreme Winter macht die Straßen kaputt! Viele Peiner ärgern sich über die großen Schlaglöcher. Aber wie kann die Kälte dem harten Asphalt etwas anhaben? Es erklärt sich dadurch, dass Eis mehr Platz braucht als Wasser. Das Wasser gefriert und dehnt sich aus. Ergebnis: Die Straßen reißen auf. Das wiederholt sich dann immer wieder bei steigenden und sinkenden Temperaturen.

Peines Tiefbau-Amtsleiter Rolf Ilsmann sagt der PAZ: „Wir können noch nicht absehen, wie viele Schäden es gibt, denn viele Straßen sind noch vereist. Erst im Laufe der nächsten Wochen wird man das wahre Ausmaß kennen und wissen, was die Reparaturen kosten.“ Gut unterrichtete Kreise gehen von mehreren 100 000 Euro aus.

Ilsmann ist sich sicher, dass dies einer der härtesten und längsten Winter der vergangenen Jahre ist – und er sei noch nicht vorbei. „Das Hauptproblem sind dabei nicht nur die Minus-Temperaturen, sondern vor allem die extremen Schwankungen zwischen Frost- und Tauwetter, die den Asphalt aufbrechen lassen“, weiß der Experte.

Deswegen sind jetzt täglich zehn Mitarbeiter des städtischen Bauwirtschaftshofes mit ihrem Auto im Peiner Stadtgebiet unterwegs, um die beschädigten Straßen vorübergehend zu reparieren. Ilsmann erklärt: „Sie haben eine kalte Asphalt-Mischung in Eimern dabei, mit der die Schlaglöcher gefüllt werden. Das geht ganz schnell.“ Dieser Asphalt müsse nicht erhitzt werden, halte deswegen aber auch nur wenige Monate. „Das bedeutet leider, dass im Mai diese Schlaglöcher noch einmal neu mit richtigem Asphalt gefüllt werden müssen“, sagt der Amtsleiter.

Daneben ist täglich ein Stadt-Mitarbeiter mit seinem Fahrzeug in Peine unterwegs, um möglichst viele Straßen zu kontrollieren. Ilsmann betont: „Er meldet die schlimmsten Schäden, die dann so schnell wie möglich behoben werden.“ Natürlich könne dieser Mitarbeiter nicht alle Peiner Strecken abfahren, und deswegen bittet Ilsmann alle Bürger die Stadt Peine anzurufen, wenn sie große Schlaglöcher entdecken.

Informationen gehen an Sebastian Braumann aus dem Peiner Tiefbau-Amt unter der Telefonnummer 05171/ 49424 oder per E-Mail: sebastian.braumann@stadt-peine.de

tk

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