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Kabarettist Horst Schroth sorgte für Lachmarathon

Peine Kabarettist Horst Schroth sorgte für Lachmarathon

Peine. Die Besucher im ausverkauften Forum kamen aus dem Lachen nicht mehr heraus: Lehrer Laux, alias Horst Schroth, hatte zum Infoabend geladen und sparte nicht mit bissiger Schelte für Schulsystem, Politik, Technik, Weltgeschehen und viele andere Themen.

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Machte auf der Bühne eine gute Figur: Horst Schroth bescherte dem Publikum im Peiner Forum einen heiteren Abend.

Quelle: Isabell Massel

Der bekannte Kabarettist betrat den Saal nicht über die Bühne, sondern durch den Zuschauereingang. Gestikulierend, wild ins ans Ohr geklemmte Handy sprechend und mit dicker Wollmütze eilte er den Gang entlang. „Ja, muss jetzt anfangen. Habe einen Infoabend hier in Peine“, verabschiedete er schließlich seine Gesprächspartnerin am Telefon und stieg sogleich richtig ins Programm ein.

Er stellte sich als Lehrer Laux, seit Jahrzehnten an einem Hamburger Gymnasium unterrichtend, vor. Deutsch und Geschichte sind seine Fächer, mittlerweile kurz vor dem Ruhestand. Frühpensionierung kam für ihn nie in Frage, auch mit Burnout hat er nichts am Hut. „Das ist sowieso letztes Jahrtausend. Meine Frau, auch Lehrerin; Biologie und Erdkunde, war beim Arzt und wollte wissen, ob sie Burnout hätte. Da sagte ihr der Arzt, dass das jetzt CFS heißt - chronic fatigue syndrom“, meinte Schroth kopfschüttelnd.

Im rasanten Wechsel brachte der Kabarettist seine Zuschauer mit Themen wie Helikoptereltern, Marotten der Lehrerschaft, Duzfimmel, Politikerschelte und Computerwahn zum Lachen. Ohne Pause feuerte er seine humorige Munition ins Publikum und erzeugte so einen wahren Lachmarathon.

So ganz ohne Aufgabe mochte der Lehrer seine „Schüler“ dann aber doch nicht lassen. Er bestimmte zwei Pausenaufsichten aus dem Publikum und verteilte Arbeitsblätter, die es während der Pause auszufüllen galt.

Ganz ernst wurde er allerdings, als er betonte, wie gut das deutsche Schulsystem eigentlich sei. Kostenfreiheit und Schulpflicht seien längst nicht in allen Ländern selbstverständlich.

In einer Zugabe wies Schroth auf sein Programm „Wenn Frauen fragen“ hin und gab Kostproben daraus. Die Zuschauer waren begeistert und spendeten reichlich Applaus als Dankeschön für den humorigen Abend. Im Anschluss an die Vorstellung gab es Autogrammkarten und die Gelegenheit, Bücher zu kaufen.

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