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KVHS startet Pilot-Projekt „Coach Group“

Kreis Peine KVHS startet Pilot-Projekt „Coach Group“

In der Gruppe sollen sich Schüler gegenseitig stärken und unterstützen. Ziel ist es, den Jugendlichen Orientierung zu geben, damit sie ihre eigenen Fähigkeiten entdecken und fördern.

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Initiatoren des Coach Group Projekts (v.l.): Dr. Konrad Bock, Jürgen Degener, Monika Schweda, Neele Naase, Dr. Jan Eckhoff und Axel Brandis.

Quelle: pif

Dazu hat Monika Schweda von der KVHS das Projekt „Coach Group“ entwickelt, das im ersten Jahr vom Peiner Rotary Club finanziert wird.

„Wir wollten ganz bewusst ein Projekt für Peiner Jugendliche gestalten“, sagte Dr. Konrad Bock, Präsident der Rotarier. Mit 3000 Euro unterstützt der Service-Club das Projekt, das an der Bodenstedt-Wilhelmschule umgesetzt wird. „Es ist wichtig, dass die Schüler solch eine Unterstützung erfahren“, sagte Schulleiter Jürgen Degener. Immer wieder erlebe er, dass die Schüler schon in jungen Jahren demotiviert seien. Nicht immer sind Erwachsene da, um die Sorgen ihre und Nöte anzuhören und Halt zu geben. In diese Lücke sollen die Jugendlichen selbst einspringen.

„Und wie das geht, das besprechen wir in der Gruppe, die sich einmal in der Woche nachmittags trifft“, sagte Projektleiterin Neele Naase, die von den sieben Schülen begeistert ist. „Nach den ersten 90 Minuten haben wir einen Vertrag geschlossen, dass sich die Schüler bei mir an- und abzumelden haben“, erklärte sie. Das Angebot am Nachmittag findet zwar an der Schule statt, ist aber freiwillig.

„Vor allem die Freiwilligkeit macht dieses Projekt besonders. Die Selbstbefähigung, die dabei vermittelt wird, ist eine ganz besondere Art der Bildung“, betonte der Diplompädagoge Axel Brandis von Rotary.

Monika Schweda, die das Projekt für die KVHS erarbeitet hat, erklärte, dass die Volkshochschule mit der Coach Group auch Neuland betrete. Es sei aber ganz wichtig, für junge Menschen im Zuge zwischen Pubertät und der Berufsorientierung ein Stück Sicherheit zu vermitteln. Die Schüler, die bei dem Projekt mitmachen, sollen nicht als Multiplikatoren wirken, sondern nur sich allein in der Gruppe stärken und unterstützen.

Wie es mit dem Projekt nach dem ersten Jahr weitergeht, ist noch offen. Zuerst müssen die Erfahrungen aus der Pilot-Gruppe bewertet werden.

pif

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