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Juniorwahlen an den Berufsbildenden Schulen

Peine Juniorwahlen an den Berufsbildenden Schulen

Peine . „Eigentlich interessiere ich mich nicht für Politik“, sagte Schülerin Svenja vor dem Wahlraum, der für die Juniorwahl in den Berufsbildenden Schulen (BBS) Peine eingerichtet wurde. „Vor dem Politikunterricht der letzten Wochen wusste ich nicht einmal, wie wichtig diese Wahl ist, geschweige denn, wen ich da überhaupt wählen soll.“

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Informierten sich über die Europawahl: Schüler der BBS.

Quelle: oh

So ergeht es vielen Schülern. Nach der Wahlbeteiligung der letzten Europawahl, auch jedem zweiten Bundesbürger. Nur 43 Prozent nahmen ihr Wahlrecht wahr. „Eine kritische Entwicklung“, so BBS-Politikfachgruppenleiter Ulf Wolters. „Das ist auch der Grund, warum wir solche Projekte machen. Die BBS Peine und die Realschule Edemissen sind die beiden Schulen, die offiziell aus dem Landkreis teilnehmen.“

„Bei der Bundestagswahl waren es noch mehr Schulen“, so Wolters weiter. „Auch an unserer Schule sind es weniger teilnehmende Klassen als vergangenes Jahr bei der Bundestagswahl.“ Trotzdem ist er zufrieden mit der Resonanz. 18 Klassen mit rund 330 Schülern nahmen an dem Projekt teil. Svenja hat auch abgestimmt. „Im Unterricht haben wir auch die Inhalte der Parteien besprochen und den Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung genutzt. Damit konnte ich mir ein gutes Bild machen und wusste, wen ich wählen würde.“ Am Sonntag geht sie auch wählen. „Das Projekt macht Lust auf Politik, ich habe doch einige Themen gefunden, die mich interessieren.“

Für Kevin war die Aktion ein Anlass, sich zu informieren. Er hat sich im Internet Videos zur EU angesehen. Generell ist ihm nicht egal, was die Politiker entscheiden: „Ich will wissen, was mit unserer Zukunft ist. Dieses transatlantische Handelsabkommen macht mir Angst. Ich möchte nicht, dass es verabschiedet wird, ohne dass die Bürger der EU überhaupt wissen, was inhaltlich dort verhandelt wird.“

Die EU an sich findet er klasse. „Ich war letztes Jahr mit zwei Kollegen in Spanien, Portugal und Frankreich unterwegs. Dieses Reisen ist spitze, kein Umtausch von Geld, keine richtigen Grenzen. Die vielen Vorteile der EU sind doch vielen gar nicht mehr klar, weil sie schon zum Alltag gehören.“

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