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Julia Laas hat Kinderbuch bebildert

Peine Julia Laas hat Kinderbuch bebildert

Peine. Julia Laas ist nicht nur ein passionierter Anime- und Manga-Fan, sondern auch eine begnadete Zeichnerin. Das wissen mittlerweile auch die Mitarbeiter des Carow-Verlags, die der 30-Jährigen jetzt zu ihrem bislang größten Projekt verholfen haben: Die Peinerin durfte nämlich das Kinderbuch „Simbir Elhof“ ganz nach ihrem Geschmack bebildern.

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Die 30-Jährige ist stolz, an dem Kinderbuch mitgewirkt zu haben. Die Bebilderung stammt aus ihrer Feder.

Quelle: Janine Kluge

Ein halbes Jahr vor der Veröffentlichung des Kinderbuches, hat die 30-Jährige das Skript des modernen Märchens zugeschickt bekommen. „Ich hatte eigentlich gar keine Vorgaben, wie ich die Figuren gestalten sollte. Die Bilder sollten lediglich zu der Geschichte der Autorin passen“, erklärt Laas ihre Idee die Protagonisten mit Buntstiften und Aquarellfarben zu malen. Sie wollte die drei Freunde - bestehend aus Einhorn, Goblin und Geist - „kindgerecht“ gestalten, was aber eigentlich nicht ihrem Stil entspricht. Laas bevorzugt japanische Manga-Figuren: also Menschen mit überdimensional großen Augen, schmalen Gesichtern und vollem, wallendem Haar.Das große Zeichen-Talent der Peinerin ist übrigens nicht über Nacht gewachsen. Laas versucht sich seit der fünften Klasse an den beliebten Figuren. Und das mit Erfolg. Angefangen hat sie mit Sailor-Moon-Bildern. „Die Titelmelodie der Serie kann ich noch immer auswendig mitsingen“, sagt Laas und schmunzelt. Später stieg sie auf andere Serien um, bis sie ihre eigenen Figuren entwickelte und mit diesen Bildern unter anderem auch einen Comic-Zeichenwettbewerb bei Gillmeister gewann. Später bot die Peinerin Zeichenkurse in der hiesigen Kreisvolkshochschule an und weitere in Braunschweig sowie Salzgitter.

Mit „Simbir Elhof“ erhofft sich Laas nun den Durchbruch. „Ich habe die Illustrationen aus Spaß an der Freude gemacht“, betont die Peinerin. „Allerdings hoffe ich, dass ich dadurch an weitere Aufträge herankomme.“

Derzeit veröffentlicht die 30-jährige Künstlerin jeden Monat ein kleines Bild auf der Facebook-Seite von „Simbir Elhof“, um den Lesern und Fans zu zeigen, was die Protagonisten nach dem Buch für Abenteuer erleben. Die Geschichte sei nämlich zwar in sich abgeschlossen, könne aber problemlos fortgeführt werden.

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