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Jugendwerkstatt Labora besteht seit 25 Jahren

Peine Jugendwerkstatt Labora besteht seit 25 Jahren

Peine. Die Jugendwerkstatt Labora ist in diesem Jahr 25 Jahre alt geworden und hat das Jubiläum mit ehemaligen Teilnehmern und Mitarbeitern gefeiert. Die soziale Einrichtung hilft jungen Menschen in Problemsituationen.

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Die Mitarbeiter und Ehemalige vor dem Labora-Gebäude in Peine.

Quelle: Foto: tik

„Die Jugendlichen werden uns vom Jobcenter vermittelt und dürfen bis zu einem Jahr hierbleiben. In der Zeit versuchen wir sie auf die Arbeitswelt vorzubereiten“, erklärt die Leiterin der Einrichtung, Marion Satter. In den Werkstätten in Peine erlernen die Teilnehmer viele handwerkliche Fähigkeiten, wie etwa Tapezieren, Spachteln, Streichen und den Umgang mit Holz und Metall. „Die neu erlernten Fähigkeiten können die Jugendlichen oft im Berufsleben nutzen, aber der geregelte Lebensablauf hat auch psychologische Vorteile“, sagt Doris Wagner, die seit elf Jahren als Sozialpädagogin für Labora arbeitet. Oft kommen die Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen, haben keinen Schulabschluss und keine Aussicht auf einen Job. „Wir haben im Rahmen des Jubiläums eine Vorstellungsrunde der Ehemaligen gemacht. Es ist so schön für uns, zu sehen, dass viele von ihnen ein geregeltes Leben und einen guten Beruf gefunden haben“, sagt Wagner lächelnd.

Einer der Ehemaligen ist Maik Perlitz, der 2008 zu Labora kam. „Ich hatte keine richtige Perspektive im Leben. Ich hatte zwar eine abgeschlossene Ausbildung, aber ich konnte einfach keinen Job finden“, sagt der 29-Jährige. Doch Wagner baute ihn auf und half ihm durch die schwierige Zeit. Vor allem einen Rat hatte sich der heutige VW-Mitarbeiter gemerkt: „Schlage keine Chancen aus! Auch Zeitarbeit kann dir am Anfang viel Erfahrung im Berufsfeld bringen.“

Inzwischen ist Perlitz glücklich verheiratet, hat drei Kinder und eine Festanstellung bei Volkswagen.

„Den jetzigen Teilnehmern zeigen solche Lebensläufe ihre Chancen und Möglichkeiten auf, wenn sie nur motiviert genug sind und sich helfen lassen“, so Satter. Zurzeit sind 22 Teilnehmer bei Labora - sechs davon aus Flüchtlingsfamilien. Auch ihnen wollen die Pädagoginnen helfen, in der Zukunft abgesichert zu sein.

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