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Jugendpflege stellt ihre Arbeit vor

Kreis Peine Jugendpflege stellt ihre Arbeit vor

Persönlichkeit entwickeln, Interessen wecken, individuell fördern: „Jugendarbeit ist wichtig“, sagt Inge Will von der Peiner Kreisjugendpflege, „aber ohne ehrenamtliches Engagement ist diese wertvolle Arbeit nicht möglich.“

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Die Arbeitsgruppe der Kreisjugendpflege (v.l.): Johannes Zimmermann (Vechelde), Inge Will (Kreisjugendpflege), Heike Mika (Edemissen) und Markus Hobbie (Wendeburg).

Quelle: ju

Peine. Mehr als 25 Jugend-Einrichtungen gibt es im Peiner Land. Sie verteilen sich auf durchschnittlich ein bis zwei Jugendpfleger pro Gemeinde - große Ausnahme ist Vechelde, wo die Gemeinde drei Sozialarbeiter und zwei Honorarkräfte für die vier Einrichtungen eingestellt hat. „Jugendpflege hat in jeder Gemeinde einen anderen Stellenwert“, sagt Will. Und so seien auch die Möglichkeiten und Schwerpunkte in den einzelnen Gemeinden unterschiedlich.

Denn „Jugendarbeit ist nicht nur abhängen und spielen“, sagt Heike Mika von der Jugendpflege Edemissen. Ob Kochkurse, Konzerte, Ferienausflüge oder kreative Workshops - das Angebot in den Jugendeinrichtungen ist groß. „Das Wichtigste ist, dass die Jugendlichen frei entscheiden können, wie sie ihre Freizeit verbringen möchten“, so Mika. „Aber auch, wenn sie sich einfach nur entspannt mit ihren Freunden unterhalten möchten, ist das in Ordnung und wichtig für sie.“

Um all das überhaupt bewerkstelligen zu können, sind die Jugendpfleger auf ehrenamtliche Helfer angewiesen. „Ehrenamtliches Engagement ist die tragende Säule unserer Arbeit“, betont Mika. „Es ist schön, dass wir uns diesbezüglich über Nachwuchs keine Sorgen machen müssen.“ Denn anders als oft befürchtet, sei die Bereitschaft, sich ehrenamtlich im Bereich der Jugendarbeit einzubringen, ungebrochen, so Will.

Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene engagieren sich in den Einrichtungen. Und dabei sei die Arbeit in den Treffs auch gut für die eigene Entwicklung der jungen Jugendleiter. „Es hilft vielen bei der Berufswahl“, sagt Mika. „Und auch Schlüsselqualifikationen wie soziale Kompetenz, Konflikt- oder Teamfähigkeit werden geprägt.“

Etwa 450 Ehrenamtliche besitzen im Landkreis die Jugendleiter-Card. In ihrer Freizeit haben sie eine 50-stündige Ausbildung absolviert, um verantwortlich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten zu können. „Oft kommen sie aus der eigenen Einrichtung“, so Mika. „In ihren ersten Jahren als Jugendleiter unterstützen und begleiten wir sie natürlich. Sie lernen eigene Ideen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen. Es ist schön zu sehen, was nach und nach aus ihnen wird.“

ju

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