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Jugendliche besuchten Rumänien

Peine Jugendliche besuchten Rumänien

Ein „sächsisches“ Bett ist ein sehr altes deutsches Doppelstockbett mit ausziehbarer Schublade. Die Erfahrung, in einem solchen Bett zu schlafen, machten vor den Ferien Elftklässler vom Ratsgymnasium und vom Gymnasium am Silberkamp bei einer Fahrt nach Siebenbürgen/Rumänien.

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Unterwegs: Die Peiner Gymnasiasten vor einer Weberei.

Damit wurde fortgeführt, was vor zwei Jahren mit einer Fahrt nach Auschwitz begonnen hatte. In diesem Jahr war die Tour nur realisierbar, da der Rotary-Club Peine als Sponsor auftrat und auch die Fördervereine der Schulen einen Beitrag leisteten.

„Was wir mitten in Rumänien erlebten, erstaunte uns alle sehr, denn das Leben in den ehemals von zahlreichen Deutschen besiedelten Gebieten verläuft völlig anders als bei uns im hochtechnisierten Deutschland“, resümierte Schulpastor Dr. Joachim Jeska vom Ratsgymnasium, der gemeinsam mit Sabine Freye vom Silberkamp-Gymnasium und seiner Frau Petra als Reiseleitung fungierte.

Die Schüler begaben sich auf eine Zeitreise, denn in Siebenbürgen wird noch mit Pferd und Wagen geackert, auf den Feldern von Hand gehackt und das Gras mit Sensen gemäht. Diese Einfachheit zu erkunden, war denn auch einer der Hauptaspekte der Schülerreise, während der auch zahlreiche alte handwerkliche Tätigkeiten ausprobiert werden konnten.

Darüber hinaus ging es bei der von den Religionskursen initiierten Studienfahrt auch um die kirchliche Situation in Rumänien. Übernachtet wurde in den Dörfern Malmkrog, Deutsch Weißkirch und in der Metropole Hermannstadt (Sibiu), die als ehemalige Kulturhauptstadt Europas mittlerweile ein Touristenmagnet geworden ist. Dem Leiter des „demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien“ konnten die Schüler ihre Fragen stellen.

„Alles in allem war das eine ungewöhnliche Schülerreise, da Siebenbürgen kein Hotspot für Jugendliche ist. Umso mehr hat es uns gefreut, dass 27 Schüler Lust hatten, mitzufahren. Wir alle sind dadurch reich beschenkt worden. Unser großer Dank gilt dem Rotary Club, dessen Banner wir in Hermannstadt gerne überreichten“, so Jeska.

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