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Jugend der DLRG Peine besuchte die FTZ

Peine Jugend der DLRG Peine besuchte die FTZ

Das Jugend-Einsatz-Team (JET) der DLRG besuchte jetzt die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) in Peine. Vor allem die Einsatzfahrzeuge standen für die jungen Retter dabei im Mittelpunkt des Interesses.

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Die jungen DLRGler sahen sich beim Besuch im FTZ Einsatzwagen (o.) Hydraulikscheren (l.) und den Chemikalienschutzanzug genauer an.

Quelle: oh

Peine. „Das JET wurde Anfang letzten Jahres von Joachim Topper ins Leben gerufen“, erklärt DLRG-Pressesprecherin Ulrike Hofmann. „Dieses Angebot richtet sich an die jüngeren Mitglieder der Peiner Ortsgruppe im Alter von 11 bis 15 Jahren, die Interesse an der Arbeit im Wasserrettungsdienst haben.“ Einmal im Monat gibt es ein Treffen in der Wachstation am Eixer See, um Neues rund um die Wasserrettung wie beispielsweise Funken, Knoten machen oder Erste Hilfe zu lernen. Manchmal werden auch mit dem Rettungsboot Runden auf dem Eixer See gedreht oder kleine Ausflüge und Besichtigungen gemacht.

Einer dieser Ausflüge führte nun in die FTZ in Peine, direkt neben der Kernstadtfeuerwehr. Die FTZ des Landkreises Peine dient der Unterbringung, Prüfung, Wartung und Pflege der Feuerwehrfahrzeuge sowie der Prüfung, Wartung, Pflege und Instandsetzung der feuerwehrtechnischen Geräte. Hierzu gehören auch die Atemschutzausrüstungen und die Chemikalienschutzanzüge. Zudem werden Ausbildungslehrgänge durchgeführt.

Das JET hatte nun die Gelegenheit, unter der Leitung von Michaela Kunter, Kreisangestellte für die Brandschutzdienststelle, die Fahrzeuge anzusehen, die nur für ganz besondere Einsätze wie zum Beispiel den Katastrophenschutz bereitgehalten werden. Diese Einsatzwagen haben spezielle Ausstattungen an Bord und können beispielsweise giftige Dämpfe bei Bränden „spüren“ und „messen“. Auch Pumpenwagen gibt es, die mit 65 000 Watt eine Förderleistung von 1000 Litern pro Minute haben. Eines der größten Fahrzeuge ist der Gerätewagen „Atemschutz“, der nur von Mitarbeitern der FTZ gefahren werden darf, eine Höhe von 3,80 Metern hat und 8,80 Meter lang ist.

Im Einsatzwagen erzählte Kunter dann ein paar Erlebnisse von ihren Einsätzen.

In der Werkstatt konnten die Teilnehmer einige Rettungsgeräte betrachten und einmal selbst die hydraulische Schere in die Hand nehmen. „Mit 25 Kilo kein leichtes Unterfangen“, so Hofmann. Neben dem Schlauchlager gab es auch die neue, computergestützte Schlauchwaschanlage sowie den Turm zum Trocknen der langen Schläuche zu besichtigen.

Zum Schluss durften alle einmal die Atemschutzübungsstrecke absolvieren, allerdings ohne den Schwierigkeitsgrad der Feuerwehrleute, die hier regelmäßig ihren Leistungsnachweis erbringen müssen. Denn dann hätten sie einen Atemschutzanzug mit Maske und Sauerstoffflasche zu tragen, müssten zuvor Fahrrad fahren und die Endlosleiter hochklettern und wären zusätzlichen Stressfaktoren wie Dunkelheit, Musik, Lichtsignalen und 30 Grad Celsius Wärme ausgesetzt. So kam es den Teilnehmern eher wie ein Kletterparcours mit einigen Schikanen vor.

„Dieser Ausflug war für alle Teilnehmer ein ganz besonderes Erlebnis, insbesondere, weil Michaela Kunter sich viel Zeit nahm, um alle Fragen ihrer interessierten Gäste zu beantworten“, resümiert Hofmann von der DLRG.

rd/sip

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