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Jonglieren ist entspannend und macht Spaß

Woltorf Jonglieren ist entspannend und macht Spaß

Woltorf. Jonglieren sieht zwar ganz einfach aus, aber das Herumwirbeln von sechs Bällen hat es ganz schön in sich. „Mit viel Übung und Durchhaltevermögen schafft das aber jeder“, versichert Tilman Kortenhaus, dessen Leidenschaft heute im ersten Teil der neuen PAZ-Hobby-Serie vorgestellt wird.

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Tilman Kortenhaus jongliert am liebsten mit Hirse-Säcken.

Quelle: mgb

Mit dem Jonglieren angefangen hat der Woltorfer im Alter von 13 Jahren, nachdem sein älterer Bruder das Hobby bereits für sich entdeckt hatte. „Offen gesagt fand ich es aber zuerst ziemlich langweilig, da mein Bruder noch keine interessanten Tricks vorführen konnte“, gibt der 20-Jährige lachend zu.

Die ersten Trainingseinheiten waren dementsprechend ziemlich frustrierend für das Geschwisterpaar. Immer wieder rutschten ihnen die Bälle durch die Finger, und trotz mehrerer Versuche wollten die Hände einfach nicht, wie sie eigentlich sollten. Mit viel Übung und Durchhaltevermögen hat es das Duo aber nach einiger Zeit geschafft, ein riesiges Repertoire an unterschiedlichen Kunststücken zu lernen - dazu gehört mittlerweile auch das Jonglieren mit Keulen, Ringen und Diabolos. „Irgendwann habe ich dann drei meiner Freunde motiviert, auch mit dem Jonglieren anzufangen“, erinnert sich der Woltorfer. Und ehe sich das anschließend gegründete Quintett versah, wurde es auch schon für diverse Auftritte gebucht.

„Wir durften unser Können nicht nur bei Schulveranstaltungen unter Beweis stellen, sondern wurden auch mehrfach für Geburtstagsfeiern und Sportfeste engagiert.“ Besonders wichtig war der Gruppe dabei immer die künstlerische und theatralische Aufmachung ihrer Auftritte, die keineswegs an lustige Clowns erinnern sollte. „Meistens trugen wir Masken und Anzüge“, schildert der 20-Jährige, der mit bunten Strumpfhosen nichts zu tun haben möchte - wäre da nicht vor einigen Jahren ein großer Solo-Auftritt auf dem Braunschweiger Burgplatz gewesen. „Ich wurde damals für einen Zirkus in der Oper ‚Die verkaufte Braut‘ gecastet“, erinnert sich der 20-Jährige, der dafür in ein - wie er sagt - „echt hässliches Kostüm“ hineinschlüpfen musste.

Inzwischen hat sich das Quintett aufgelöst, die Freunde sind älter geworden und studieren teilweise sehr weit voneinander entfernt. Gemeinsame Auftritte gab es aus diesem Grund schon lange nicht mehr, „es ist schwierig alle wieder zusammenzubekommen“, bedauert Kortenhaus, der nichtsdestotrotz am Ball bleibt. „Es macht mir einfach Spaß - und entspannen tut es auch, weshalb ich auch noch immer mindestens zwei Mal die Woche trainiere.“

Geübt wird aber nur mit seinen Jonglage-Utensilien - schließlich würde alles andere sein Umfeld „verrückt machen“, wie er lachend erklärt: „Aber Mal ganz ehrlich, obwohl ich viel jongliere fallen mir trotzdem noch Sachen herunter. Da will ich das gar nicht erst mit Tassen und Tellern versuchen.“

mgb

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