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Jochen Busse überzeugte als Hochstapler

Peine Jochen Busse überzeugte als Hochstapler

Peine. Fünf hochkarätige Schauspieler gaben sich am Donnerstagabend in den ausverkauften Peiner Festsälen ein Stelldichein: Simone Rethel, Christiane Rücker, Christine Schildt und Ingrid Steeger waren in der Komödie „Der Kurschattenmann“ von René Heinersdorff allesamt hinter Jochen Busse her. Rein beruflich, versteht sich.

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Hochstapler Ulrich (Jochen Busse) stellte nicht nur Alice (Christine Schildt) nach, sondern noch so manch einer anderen Dame.

Quelle: Isabell Massel

Busse verkörperte überzeugend den Hochstapler und notorischen Lügner Ulrich, der den Damen in einem Sanatorium nachstellt, um auf deren Kosten einen gehobenen Lebensstil pflegen zu können. Mal gibt er sich als Kapitän aus, mal als Banker, Architekt oder Journalist. Immer hat er in seinem Beruf angeblich Großartiges geleistet. Bemerkenswert ist sein Gedächtnis: Er weiß genau, welcher der Damen er welche Lügengeschichte aufgetischt hat.

Zwar ahnen Alice (Christiane Schildt), die naive Dauerpatientin Edith (Ingrid Steeger) und Ärztin Isabel (Christiane Rücker), dass es mit Ulrich nicht alles seine Richtigkeit hat. Dennoch sind sie seinem Charme erlegen. Doch dann taucht Oda (Simone Rethel) auf. Die laszive Schönheit wird von dem Betrüger aber auch sofort nach ihrer Ankunft in der Kurklinik umworben, steht dem Betrüger Ulrich in nichts nach: Sie erzählt ihrerseits unglaubliche Geschichten aus ihrem Leben und mischt das sonst so betuliche Sanatorium kräftig auf.

Schließlich kommen die Damen hinter Ulrichs Masche und hecken einen ungewöhnlichen Plan aus, um ihn zu entlarven. Sie laden ihn zur Geisterstunde zu einem verwirrenden Rache-Tänzchen in den plüschigen Speiseraum des Sanatoriums, der die Kulisse für den ganzen Abend bildet.

Das Spiel der Frauen treibt ihn fast zum Wahnsinn, schließlich flüchtet er sich in eine Schein-Ohnmacht. Was die Therapie nicht schafft, macht das gemeinsame Husarenstück möglich: Die Frauen fassen neuen Lebensmut, versöhnen sich mit sich, der Welt und dem Alter und beschließen, es sich künftig einfach nur gut gehen zu lassen. Das Stück ist insgesamt ein harmlos-heiteres Späßchen zur leichten Unterhaltung: Nett für den Moment, aber nichts von Dauer - und damit genau das, was man von einem Kurschatten erwartet.

wos

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