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Jobstarter-Projekt bei der BBg

Peine Jobstarter-Projekt bei der BBg

Die Berufs- und Beschäftigungsgesellschaft (BBg) des Landkreises Peine hat ein neues Projekt gestartet: Das Jobstarter-plus-Projekt „berufliches Ausbildungsmanagement Peine“ (bAP) unterstützt ab sofort Klein- und Kleinstunternehmen, die keine oder wenig Erfahrung mit Ausbildung haben oder nach längerer Zeit wieder Ausbildungsplätze anbieten möchten.

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Von links: Lars Scheumann, Eva Schnabel, Sandra Michel, Mike Maczollek

Quelle: Antje Ehlers

Peine. Das Angebot richtet sich nicht nur an die Betriebe, sondern auch an Schulabgänger, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind. „Wir wollen die Betriebe dazu motivieren, sich mit dem Thema Ausbildung zu befassen und gegebenenfalls Plätze zur Verfügung zu stellen“, sagt Projektleiterin Sandra Michel. Gemeinsam mit ihren Kollegen Eva Schnabel und Lars Scheumann möchte sie gerade Betriebe mit einer Mitarbeiterzahl unter zehn zum Ausbilden ermutigen und mit dem Projekt in den Überlegungen begleiten. Fördergelder in Höhe von 270 000 Euro, die die Durchführung des vorerst auf drei Jahre angelegten Programmes bAP ermöglichen, werden von Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Verfügung gestellt.

„Uns liegt es am Herzen, die Betriebe individuell zu beraten, zu betreuen und auch bei der Suche nach geeigneten Bewerbern zu unterstützen“, hebt Eva Schnabel hervor. Dabei seien auch Praktika vor Beginn der Ausbildung zum gegenseitigen Kennenlernen vorstellbar.

Mike Maczollek, stellvertretender Geschäftsführer der BBg, betont, wie wichtig es sei, für den Nachwuchs vor Ort, also im Landkreis Peine, zu sorgen, da oft eine Übernahme nach der Ausbildung möglich sei. Dem demografischen Wandel, der Abwanderung potenzieller Auszubildender in die Nachbarstädte sowie dem Mangel an Fachkräften müsse rechtzeitig durch das Angebot qualifizierter Ausbildungsplätze entgegengewirkt werden. Dabei gelte es, die Vorteile von Ausbildung gerade auch in kleinen, familiär ausgelegten Betrieben sowohl den Ausbildern als auch den Auszubildenden gegenüber zu verdeutlichen. Obwohl das Projekt erst Anfang Mai aktiv starten konnte, gibt es bereits Erfolge zu verzeichnen: Zwei Ausbildungsplätze für einen Elektroinstallateur und einen Gebäudereiniger wurden neu geschaffen und besetzt.

Derzeit gibt es im Landkreis Peine knapp 3000 Klein- und Kleinstbetriebe. Geplant ist, davon etwa 400 zu erreichen und wenigstens ein Viertel von ihnen zum Ausbilden zu motivieren. „Es wäre schön, wenn am Ende der Projektlaufzeit 2020 etwa 40 neue Betriebe ausbilden und 50 die Ausbildung wieder aufgenommen haben oder aufnehmen werden“, wünscht sich Projektleiterin Michel.

Von Antje Ehlers

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