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Jens Koch führte durch das mittelalterliche Peine

Kreismuseum Jens Koch führte durch das mittelalterliche Peine

Peine. Das Jahr 1223 gilt als Gründungsjahr der Stadt Peine. Um diese Zeit spielt auch das neueste Szenario des Historikers Jens Koch. In der Führung nahm er seine Gäste des Peiner Kreismuseums am Samstag wieder mit auf eine Zeitreise.

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Kreismuseum: Jens Koch (vorne) zeigte den Besuchern, wie man im mittelalterlichen Peine lebte.

Quelle: Laura Ludwig

Diesmal begann das Rollenspiel im Mittelalter, auf den Spuren des Jakobus‘ des Älteren.

„Oh ihr Ungläubigen!“, startete Koch seine Führung. „Kommt zusammen und seht, seht mein Zeichen, diese Muschel. Ich war an den Ufern des Ozeans, die noch niemand bezwungen hat.“ In seiner Vorstellung erzählte er von dem Beginn der Reise des Jakobus‘ in Aachen, der ihn und seine Männer über den Rhein, nach Franken und bis nach Spanien führte. „Es war nicht nur die Wärme die unsere Herzen erfüllte, es war auch der Duft der Blumen, der überall in der Luft lag. Die Früchte, süßer als Honig. Ich war erfüllt des Glaubens, wiedereinmal als ich an sein Grab trat.“ In die damalige Zeit zurückversetzt, erklärte Koch, dass Jakobus eine ganz besondere Reliquie auf einem Markt erstanden hatte, die er zurück nach Peine bringen wollte. „ Ihr wisst zu Fuß unserer Burg ist die Kirche im Bau befindlich. Ich habe etwas erstanden, dass unserer Kirche geweiht sein wird. Der Muselmann schwört, dass es echt ist. Es ist ein Blutstropfen unseres Heilands, der gelitten hat unter Pontius Pilatus, hier eingeschmolzen in diesem Glas. Diese Reliquie werden wir unserer Kirche stiften.“

Einer der Besucher war Dennis Bartoniek aus Schwicheldt, auch er hatte sich für diese Veranstaltung thematisch verkleidet „Ich nehme oft an mittelalterlichen Veranstaltung teil, und heute passt es zum Thema. Ich finde, es ist auch eine Würdigung der ganzen Sache und wenn man zur Atmosphäre beitragen kann, ist das ein positiver Aspekt. Die Kleidung unterstreicht das Thema und regt auch zu Gesprächen an.“

Die 45-minütige Führung beinhaltete viele Themen: die erste Stadtanlage, die Burg, die Münzfunde und dem Grabungsbefund des Marktplatzes. Koch, der sich seit 25-Jahren mit Archäologie beschäftigt hat, bot seinen Gästen einen unterhaltsamen und informativen Nachmittag.

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