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„Jeder Jugendliche soll eine Ausbildung erhalten“

Kreis Peine „Jeder Jugendliche soll eine Ausbildung erhalten“

Kreis Peine. Das große Ziel des Landkreises ist es, für alle Jugendlichen nach der Schule einen Ausbildungsplatz zu finden: „Wir wollen, dass unterwegs niemand verloren geht, jeder Jugendliche soll eine Ausbildung erhalten“, fasst

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Übergang Schule und Beruf (v.l.): Hans-Werner Fechner, Dr. Detlef Buhmann, Monika Steinebrunner-Fabian und Norbert Anton.

Quelle: pif

Kreis-Sozialdezernent Dr. Detlef Buhmann ein Ergebnis des Jugendhilfe-Workshops im Landkreis Peine zusammen.

Jugendliche mit einem Schulabschluss könnten - wenn sie nicht gleich einen Ausbildungsplatz finden - zum Beispiel in einer Jugendberufsagentur aufgefangen werden oder eine überbetriebliche Ausbildung beginnen. Das ist aber Zukunftsmusik, sagte Dr. Buhmann. Denn ob dieser Weg gegangen werden kann, hänge auch vom politischen Willen ab und von einer Infrastruktur, die erst geschaffen werden muss.

„Zunächst geht es darum, die individuelle Begleitung der Schüler zu stärken“, sagte Dr. Buhmann. Zielgruppe sind zuerst Realschüler, Hauptschüler und Förderschüler. Er kritisierte, dass die Berufsorientierung in den Schulen noch nicht überall verankert ist.

Zurzeit erhält rund ein Drittel der Schüler, die einen Abschluss haben, direkt eine Ausbildungsstelle. Abiturienten werden dabei nicht mitgezählt. Knapp fünf Prozent der Schüler haben keinen Abschluss, was deutlich unter dem Landesschnitt von rund sieben Prozent liegt. „Aber auch die fünf Prozent können wir noch drücken, indem wir enger mit den Schulen zusammenarbeiten“, sagte Dr. Buhmann.

Die Begleitung der Jugendlichen soll aber noch weiter gehen, zum Beispiel bis in die Ausbildung hinein. Nicht jeder Jugendliche ist nach der Schule ausbildungsfähig - mit der nötigen Begleitung während der Ausbildung könnten erste Hürden aber überwunden werden, ohne dass Zeit verloren geht. Dr. Buhmann: „Wir können es uns als Gesellschaft nicht leisten, dass Jugendliche auf der Strecke bleiben.“ Die Steuerung der Projekte soll Norman Anton von der Jugendberufshilfe im Jugendamt übernehmen.

pif

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