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Jahresrückblick: Wirbel um Lindenquartier

Peine Jahresrückblick: Wirbel um Lindenquartier

Peine. Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter den Peinern. Viele Entscheidungen sind 2014 in der Stadt gefallen, die große Freude, aber auch großen Ärger ausgelöst haben. Die PAZ blickt zurück und kommentiert.

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Wird das Lindenquartier in Peine zukünftig so aussehen wie auf dieser Grafik?

Quelle: OFB

Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die beiden Großprojekte Lindenquartier und das neue P 3-Bad am Neustadtmühlendamm, die für Wirbel sorgten.

P 3: Während der Bau des neuen Hallenbades und die Erweiterung zu einem Kombibad für positive Reaktionen bei den meisten Peinern sorgte, löste die Namensgebung P 3 harsche Kritik aus. Dabei steht das „P“ für Peine und die „3“ soll das Freibad, das Hallenbad und die Sauna symbolisieren. Einige PAZ-Leser sprachen gar von einem „chemischen Wortungetüm“.

Doch die Kritiker sollten sich beruhigen und sich auf ein tolles Bad freuen, das Mitte 2015 eröffnen soll. Rund 7,4 Millionen Euro wollen die Stadtwerke am Neustadtmühlendamm investieren. Die Planung des neuen Peiner Hallenbades sieht eine 635 Quadratmeter große Wasserfläche vor. Ein Sportbecken mit sechs Bahnen soll optimale Trainingsbedingungen für Schwimmsportler bieten. Und es wird eine Saunalandschaft geben. So ist wirklich für jede „Wasser-Ratte“ etwas dabei.

Lindenquartier: Auch bei der ehemaligen Hertie-Brache an der Lindenstraße geht es voran. Der Schandfleck soll verschwinden. In 2014 wurde beschlossen, dass das neue Einkaufszentrum Lindenquartier ein offenes Stadtquartier mit mehreren Einzelgebäuden und Außenflächen werden soll. Die Stadt Peine hat sich für den Entwurf der Firma OFB-Projektentwicklung ausgesprochen. Rund 40 Millionen Euro wollen die Frankfurter investieren.

Die Neubebauung soll laut der Stadt einen möglichst intensiven Kundenaustausch mit den übrigen Innenstadtgeschäften fördern. Eine Quartiers-Bebauung eigne sich dafür besser als eine geschlossene Einheit.

Hoffen wir, dass das Lindenquartier ein Erfolg wird, obwohl die Zweifel bleiben, ob in der Innenstadt wirklich noch weitere Geschäfte benötigt werden. Dafür reicht laut einiger Experten weder die Bevölkerungszahl Peines noch die Kaufkraft aus. Und daher erscheint vor allem auch die angedachte Bebauung des Ex-Mälzerei-Geländes zu einem weiteren Einkaufszentrum als unrealistisch. Aber 2015 wird zeigen, was umzusetzen ist. Lassen wir uns überraschen.

tk

  • Den politischen Ausblick auf das Jahr 2015 von Bürgermeister Kessler und den Parteien im Rat lesen Sie in der PAZ-Printausgabe.
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