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Jäger sicher: Wolf streift durchs Peiner Land

Peine Jäger sicher: Wolf streift durchs Peiner Land

Kreis Peine. Im Peiner Land lebt jetzt ein Wolf. Da sind sich die Jäger um den Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Axel Rühmann sicher.

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In wenigen Wochen kommen die Jungwölfe auf die Welt. Welpen, die im vergangenen Jahr geboren wurden, gehen jetzt auf Wanderschaft.

Quelle: Uwe Zucchi

Vor allem in der Gemeinde Edemissen aber auch bei Eixe und Wendesse gab es in jüngster Zeit häufig Sichtungen (PAZ berichtete). In der Nacht zu Montag soll ein Wolf bei Eixe ein totes Kalb angefressen haben.

„Das Kalb ist bei der Geburt gestorben“, sagte Landwirt Hans Schuur aus Eixe, der auch Bilder von dem angefressenen Kadaver zeigt. Gleichzeitig hat er Bilder von einem großen Tier, dass bei Wendesse über ein Feld streift. Wolfsberater Carl Lauenstein aus Bodenstedt ist sich sicher: „Das ist eher ein Wolf als ein Hund.“ Gewissheit muss aber eine DNA-Probe von dem toten Kalb geben, das der zweite Wolfsberater im Peiner Land Lüder Richter samt Foto an den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) geschickt hat. Die Auswertung nimmt jedoch erfahrungsgemäß einige Wochen in Anspruch.

Dr. Britta Habbe, Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft, liegt das Foto aus dem Kreis Peine vor. Ihr fällt die konkrete Einordnung schwer, weil auf dem Bild letztlich nur eine Silhouette zu sehen ist. „Typische Merkmale wie die Haltung oder die Färbung der Rute, also des Schwanzes, lassen sich auf dem Foto nicht erkennen“, sagte sie. Fest stehe, dass es sich um ein hundeartiges Tier handelt, bei dem letztlich nicht gesichert werden kann, ob es ein Hund oder ein Wolf ist.

Letztlich sei es aber sehr wohl möglich, dass sich ein Wolf im Peiner Land aufhält. Denn vor allem im Landkreis Celle sind gleich mehrere Rudel als gesichert gemeldet worden. Nördlich von Celle lebt laut NLWKN mittlerweile ein auch Wolfspärchen.

„Wölfe stehen aktuell kurz vor der Geburt der Welpen“, erklärte Dr. Habbe. Die Welpen aus dem vergangenen Jahr müssen deshalb ihr Rudel verlassen und gehen daher auf Wanderschaft. Die Tiere legen zwischen 30 bis 40 Kilometer in einer Nacht zurück. Rühmann sagt: „Manchmal können es sogar bis zu 70 Kilometer in einer Nacht sein.“

Von Thorsten Pifan

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