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Ja zum neuen Hallenbad, aber Bau eines Badehauses bleibt fraglich

Peiner Rat Ja zum neuen Hallenbad, aber Bau eines Badehauses bleibt fraglich

Peine. Einstimmig hat der Rat der Stadt Peine gestern eine Empfehlung für die Planungen zum Bau des neuen Hallenbades am Neustadtmühlendamm für 6,4 Millionen Euro ausgesprochen - auch der Stadtwerke-Aufsichtsrat gab bereits grünes Licht.

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Auf der Skizze sieht man das geplante neue Peiner Hallenbad-Gebäude (rechts) am Neustadtmühlendamm.

Das 17000 Quadratmeter große Bad neben dem bestehenden Freibad soll Mitte 2015 eröffnet werden. Der Baustart ist für Frühjahr 2014 geplant (PAZ berichtete).

Rembert Middendorf vom beauftragten Architekturbüro Geising + Böker erklärte die Planung: „Wir planen das Hallenbad mit drei Schwimmbecken: einem Sportbecken mit sechs Bahnen, einem Kinderbecken mit Spielschiff sowie einem Kurs- und Gesundheitsbecken mit beweglichem Hubboden.“

Daneben soll es einen überdachten Verbindungsgang zum bestehenden Umkleide-Gebäude geben, der auch ins Freibad führt. Neben dem Kursbecken sind Geräteräume geplant und über dem Becken im ersten Stockwerk plant man eine offene Terrasse.

Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Schürmann ergänzte: „Fraglich ist aber noch, ob wir im leerstehenden Obergeschoss des bestehenden Freibad-Gebäudes ein Badehaus mit drei Saunen einrichten werden, da dies 995000 Euro kosten würde.“ Auch wenn man dann zwölf bis 15 Euro Eintritt pro Besucher nehmen würde, wäre das Badehaus trotzdem noch hoch defizitär. Geplant sind als Attraktionen ein Warmluftbad, ein Dampfbad und eine Kräutersauna sowie Snack-Automaten und Ruhebereiche.

Ebenso wäre eine Vermietung des Obergeschosses an ein privates Fitness-Studio möglich, doch auch das sei nicht kostendeckend. Der Stadtrat empfahl daher genau wie der Aufsichtsrat erst einmal 400000 Euro für einen Umbau - ohne Saunen - einzuplanen. Jetzt soll es eine Ausschreibung für die Gewerke des Hallenbades geben, wobei im Januar 2014 etwa 90 Prozent der realen Kosten vorliegen sollen. Schürmann: „Erst dann schauen wir, was finanziell möglich ist und ob das Badehaus noch drin sitzt.“ Die Politiker sehen dies genauso und sprachen eine Empfehlung aus.

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