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Ist Vöhrumer Baugebiet zu klein geplant?

Peine-Vöhrum Ist Vöhrumer Baugebiet zu klein geplant?

Vöhrum. Ob Baugrundstück oder Gebraucht-Immobilie: Wer in Vöhrum nach den eigenen vier Wänden sucht, hat es nicht leicht. Viele Häuser gehen unter der Hand weg. Wer neu bauen will, kann nur auf eine Baulücke oder einen der 48 Plätze im neuen Baugebiet „Nördlich Hainwaldweg“ hoffen.

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Das neue Baugebiet in Vöhrum.

Quelle: Michaela Gebauer

Doch dafür gibt es mehr als 300 Interessenten. Nirgendwo in Peine ist die Nachfrage so groß wie in der sogenannten „Boomtown Vöhrum“. Kein Wunder: Die Ortschaft bietet eine einzigartige Infrastruktur.

Ein Haltepunkt an der der Bahnstrecke Braunschweig-Hannover, die Autobahn in der Nähe, Schulen von der Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe und eine gute Versorgung mit Supermärkten – für viele sind das die wichtigsten Argumente für Vöhrum.

Die große Nachfrage wird mit Blick auf das neue Baugebiet „Nördlich Hainwaldweg“ mehr als deutlich: Für die 48 Bauplätze gibt es 300 Interessenten. Die Stadt geht nach ihren Erfahrungswerten zwar davon aus, dass etwa die Hälfte der Interessenten noch abspringt, doch dann blieben immer noch 150 Bauwillige – drei Mal so viele wie Grundstücke vorhanden sind. Unterdessen sind die Erschließungsarbeiten für das neue Baugebiet in vollem Gange. Die Vermarktung der Grundstücke soll in den nächsten Wochen beginnen.

Unabhängig von der Parteizugehörigkeit sagen einige Kommunalpolitiker aus Vöhrum, dass das Baugebiet bei der großen Nachfrage eigentlich zu klein ist. „Es hätte doppelt so groß sein können und müssen“, sagt ein Mitglied des Ortsrates, das aber namentlich nicht genannt werden will. Tatsächlich sollte das Baugebiet nach PAZ-Informationen ursprünglich etwas größer ausfallen. Doch die Stadt soll sich mit einem Landeigentümer nicht einig geworden sein.

mic

50 Prozent der Interessenten springen ab

Etwa die Hälfte der Interessenten, die sich auf einer Liste für ein Baugebiet eintragen lassen, springen in der Regel im verbindlichen Vergabeverfahren wieder ab, erklärt die Sprecherin der Stadt Peine, Petra Neumann. Gründe dafür seien unter anderem, dass

• sie zwischenzeitlich bereits anderweitig einen Bauplatz gefunden haben,

• der Kaufpreis, Lage des Grundstücks und/oder die finanzielle und persönliche Situation zum Zeitpunkt des Angebotes nicht passen,

• sie doch einen Bauplatz in einem anderen Ort der Stadt Peine, in dem ebenfalls in absehbarer Zeit ein Baugebiet vermarktet wird, favorisieren. Doppeleintragungen sind möglich.

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