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Internationales Flair herrschte bei Mozart-Matinee

Vöhrum Internationales Flair herrschte bei Mozart-Matinee

Vöhrum. Mit Arien und Duetten ausschließlich aus Mozart-Opern begeisterten Sängerinnen und Sänger aus den USA, Kanada, der Türkei und Mexiko das wiederum zahlreich erschienene Publikum bei zweiten Konzert zum 35-jährigen Bestehen des Vöhrumhauses No. 5.

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Das Vöhrumhaus No. 5: Die drei Luftschlitze symbolisieren Musik, Dichtung und Malerei.

Bereits am Vortag bot das Duo Devion mit Elisabeth Gebhardt an der Violine und Nemanja Lukic am Bayan (russisches Knopf-Akkordeon) einen musikalischen Hochgenuss (PAZ berichtete).

Mit leichter Hand, dabei temperamentvoll und mit virtuoser Geläufigkeit, führte die Mentorin und Pianistin Professor Raminta Lampsatis ihre Gesangskandidaten, die allesamt kurz vor einem Engagement an einem Opernhaus stehen, sicher und Impulse vermittelnd durch das abwechslungsreiche Programm, das im ersten Teil ausschließlich Szenen aus Mozarts „Zauberflöte“ bot.

Mozarts Operngestalten bieten alle Facetten eines lebensvoll pulsierenden Seelenlebens, sei es der sinnenfreudig naturhafte Papageno (Fernando Lopez aus Mexiko) mit samtiger Bariton-Farbe und viel Spielwitz oder der idealistisch gesinnte Tamino (Mark Jurgenson aus USA) in seiner wunderschön gesungenen „Bildnis-Arie“.

Auch der lyrische Sopran von Soriane Renaud aus Kanada als Pamina bezauberte mit glanzvoll fraulicher Stimme im Duett mit Papageno: „Bei Männern, welche Liebe fühlen...“ oder vor allem auch in ihrer von Todesschatten umwehten Arie der Pamina „Ach, ich fühl‘s...“. Anrührend in Ton und Spiel bot auch die Darstellung ihrer Zerlina im Duett mit Don Giovanni nach der Pause.

Ganz besonderen Beifall und zum Schluss auch Bravo-Rufe erhielt die Koloratur-Sopranistin Burcu Hanci aus der Türkei, die mit wunderschön timbrierter, großer Stimme und blitzsauber gesungenen Koloraturen in den dramatischen Arien der „Königin der Nacht“ aus der „ Zauberflöte“ die Zuhörer begeisterte. Bravourös von ihr gesungen dann im zweiten Teil der Matinee auch die gefürchtete „Martern-Arie“ der Constanze aus „Die Entführung aus dem Serail“. Auch Tenor Jurgenson ließ in der männlich-kämpferisch gesungenen Arie des „Don Ottavio“ noch einmal aufhorchen, wie auch Bariton Lopez mit einer Arie aus „Cosi fan tutte“.

Zu Recht gab es langen und stürmischen Applaus am Ende für alle ausführenden Musiker.

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