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Interkulturelles Netzwerk: Bildung im Fokus

Peine Interkulturelles Netzwerk: Bildung im Fokus

Großes Interesse herrschte bei der Gründung des Interkulturellen Familien-Netzwerks der Stadt Peine: Rund 100 Interessierte, Vertreter von Vereinen, aus Politik oder von karitativen Verbänden waren zur Auftaktveranstaltung ins Rathaus gekommen. Das neu gegründete Netzwerk möchte sich für gute Bildungschancen aller Peiner einsetzen - besonders auch derer mit Migrationshintergrund.

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Es referierten (rechtes Foto, v. r.): Integrationsbeauftragte Banafsheh Nourkhiz, Bürgermeister Michael Kessler, Dr. Hans-Joachim Heuer (Sozialministerium), Dr. Anwat Hadeed von der „AG MigrantInnen und Flüchtlinge“ und Doris Bonkowski (Stadt Braunschweig

Quelle: cb

Bürgermeister Michael Kessler (SPD) eröffnete die Zusammenkunft: „Ich bin begeistert und beeindruckt, dass zur Auftaktveranstaltung so viele Interessierte gekommen sind.“ Ziel des neuen Netzwerks sei die Verbesserung der Bildungssituation in Peine. „Dies konkret anzugehen, ist nicht möglich ohne die Familien, ohne die Erziehungsberechtigten einzubinden. In vielen Familien ist der große Stellenwert von Bildung nicht bekannt - insbesondere auch, was das Fortkommen und die Zukunft der Kinder angeht“, so Kessler.

Das unterstrich auch Banafsheh Nourkhiz, Beauftragte für Gleichstellung, Familie und Integration der Stadt: „Bildung ist die Voraussetzung, an allen gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Prozessen des Landes teilhaben zu können. Und das Elternhaus übernimmt eine Schlüsselrolle für die Bildung der Kinder“ - daher sollen im Interkulturellen Familien Netzwerk besonders auch Erziehungsberechtigte zum zwanglosen Austausch angeregt werden. „Es ist wichtig, Eltern und Erziehungskompetenzen zu stärken“, betonte Nourkhiz. Das neue Netzwerk unterstütze und ergänze vorhandene Strukturen und gebe Eltern eine Stimme.

Es referierte auch Dr. Hans-Joachim Heuer vom niedersächsischen Ministerium für Soziales, Familie, Gesundheit und Integration: „Das Land kann maximal Rahmenbedingungen setzen, die praktische Integrationsarbeit läuft in den Kommunen. Es ist toll, dass es so viele motivierte Menschen gibt, die Integration als Herausforderung sehen und nicht als Problem.“

js

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