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Innenminister Pistorius sprach im Peiner Forum

Peine Innenminister Pistorius sprach im Peiner Forum

Peine. Gestern fand im Forum die 2. Sicherheitskonferenz des SPD-Bezirks Braunschweig statt. Zum Thema „Öffentliche Sicherheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ hatte Bezirksvorsitzender Hubertus Heil eingeladen. Hauptredner war Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius.

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Im Peiner Forum traf sich der SPD-Bezirk Braunschweig zur Sicherheitskonferenz. Hauptredner war dabei der Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius. Er sprach sich für eine Zusammenarbeit von Staat und Bevölkerung aus.

Quelle: Isabell Massel

Pistorius sprach sich deutlich dafür aus, dass „Sicherheit im Land nur dann gewährleistet ist, wenn Staat und Bevölkerung zusammenhalten.“ Zudem wies er auf Gefahren hin, die in der Öffentlichkeit nicht so präsent sind. „Das Thema Cyberkriminalität wird intern massiv angegangen. Die Sicherung der IT-Strukturen ist erforderlich. Ein wesentliches Element dazu die Einstellung von IT-Experten in den Reihen der Polizei um den Milliardengewinnen, die Kriminelle damit machen, Einhalt zu gebieten.“ Aber auch das Thema Flüchtlinge sprach Pistorius an. „Die vermutete Kriminalität von Flüchtlingen erstreckt sich auf Verstöße gegen Aufenthaltsrechte, Schwarzfahren und Ladendiebstähle. Es gibt keine Veranlassung, dass Bürger durch Bürgerwehren selbst für mehr Sicherheit sorgen müssen.“ Deutlich machte er auch, dass die Polizei weiter aufgestockt wird. „Wir haben jetzt so viel Anwärter wie zuletzt in den 80er-Jahren.“ Abschließend sagte er „Die öffentliche Sicherheit ist eine Daueraufgabe von Staat und Gesellschaft, die nur gelingen wird, wenn wir nicht mit dem Finger aufeinander zeigen.“

In der anschließenden Podiumsdiskussion erklärte Thorsten Kühl, Leiter Polizeikommissariat Peine, dass zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität in Peine Ermittlungsgruppen gebildet wurden. „Um Täter, die nicht nur in Peine tätig sind, sondern landesweit zu identifizieren, haben wir ein ganzheitliches Konzept entwickelt und setzen es erfolgreich ein.“

Im Bezug auf die Flüchtlingssituation merkte er an, dass es relativ wenige Straftaten mit Flüchtlingen gegeben habe. „Die Einbrüche unternehmen hier ganz andere“, sagte er.

Landrat Franz Einhaus, der auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Präventionsrates des Landkreises anwesend war, erläuterte: „Wir haben hier ein erfolgreiches kommunales Gefüge installiert, dass mit Veranstaltungen auch in Kindergärten und Schulen dafür sorgt, dass Peine gut aufgestellt ist. Das ist das Ergebnis einer hervorragenden Zusammenarbeit.“

bol

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