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Infobus der „Herzenssache Schlaganfall“ kommt

Peine Infobus der „Herzenssache Schlaganfall“ kommt

Peine. Es ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. 270 000 Menschen sind jährlich betroffen und es ist lange keine „alte-Leute-Krankheit“ mehr: der Schlaganfall. Bei kaum einer andere Erkrankung heißt es „Zeit ist Hirn“, denn je schneller einem Schlaganfallpatienten geholfen wird, desto besser stehen die Chancen, sich wieder zu erholen.

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Mit den Notfallflyern: Silke Tödter (von links), Dr. Marion Renneberg, Herrmann Spörl und Christiane Kottke vom Gesundheitsbündnis Peine.

Quelle: bol

Auf der anderen Seite hat es jeder selbst in der Hand: Mit nur kleinen Veränderungen der Lebensgewohnheiten kann ein Schlaganfall vermieden werden. Welche Veränderungen dies sind, wie sich ein Schlaganfall äußert und wie man reagieren muss, darüber klärt der Infobus der Initiative „Herzenssache Schlaganfall“, initiiert von Boehringer Ingelheim in Kooperation mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft, auf, der auf Bestreben des Gesundheitsbündnisses Peine am 2. September nach Peine kommt. Von 10 bis 16 Uhr stehen an der Bahnhofstraße an der City-Galerie zahlreiche Experten zur Verfügung. „Den Infobus gibt es erst seit 2014, und es ist etwas Besonderes, dass er nach Peine kommt, denn in keiner anderen Stadt in Niedersachsen hat er bislang Halt gemacht“, erklärte Dr. Marion Renneberg.

Vor Ort können Interessierte sich über die Krankheit informieren, erfahren wie sie die Symptome erkennen können und wie dann zu handeln ist. „Des Weiteren kann der Blutdruck gemessen und ein persönliches Risikoprofil erstellt werden“, erläuterte Herrmann Spörl vom Gesundheitsamt, der maßgeblich daran beteiligt war, dass der Infobus nach Peine kommt.

Als Partner für diesen Aktionstag möchte das Bündnis noch weitere Experten mit ins Boot holen, wie etwa Apotheken, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Gesundheitssportgruppen, Krankenkassen, Ärzte und Selbsthilfegruppen. Die Klinikclowns Peine konnte das Bündnis bereits für sich gewinnen, ebenso zahlreiche Ärzte und weitere Gesundheitseinrichtungen aus Peine.

„Uns ist es dabei sehr wichtig, auch jüngere Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren. Nicht nur, weil immer mehr junge Menschen, ja sogar Kinder, einen Schlaganfall erleiden, sondern weil sie damit jederzeit konfrontiert werden können“, machte Christiane Kottke als Krankenkassenvertretung im Gesundheitsbündnis deutlich. „Wenn Oma sich komisch verhält, nicht richtig sprechen kann, muss der Gedanke an einen Schlaganfall da sein.“

Daher sind besonders auch junge Menschen zu diesem Informationstag eingeladen, auch vor dem Hintergrund, dass sie mit einer gesunden Lebensführung einem solchen Leiden vorbeugen können.

Da besonders das schnelle Handeln bei einem Schlaganfall von Bedeutung ist, hat das Bündnis einen Flyer entwickelt, der neben der Notrufnummer auch über die typischen Symptome aufklärt. Der Flyer, der jetzt schon verteilt wird, wurde nicht nur auf Deutsch verfasst, sondern auch auf Türkisch, Russisch und Englisch.

 bol

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