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Industrie-Verein: Spannender Vortrag über das umstrittene Thema Fracking

Peine Industrie-Verein: Spannender Vortrag über das umstrittene Thema Fracking

Peine. Spannender Vortrag bei der Mitgliederversammlung des Industrie-Vereins für Peine und Umgebung: Dr. Ritva Westendorf-Lahouse vom Mineralölkonzern Exxon Mobil war eingeladen und wurde vom Vorsitzenden Bernhard Michels begrüßt. Die Expertin sprach vor mehr als 100 Mitgliedern und Gästen im Hotel Schönau über das Thema Erdgas-Förderung und die Chancen des umstrittenen Frackings. Dies ist eine Methode zur Erzeugung von Rissen im Erdgestein durch Wasserdruck. Das Ziel ist dabei, dass die dort lagernden Gase leichter durch Bohrung gewonnen werden können.

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Versammlung des Peiner Industrie-Vereins: Vorsitzender Bernhard Michels (links) begrüßte die mehr als 100 Gäste im Hotel Schönau.

Quelle: im

Nach der Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung des Industrie Vereins stand Westendorf-Lahouse im Mittelpunkt. Sie betonte: „Die erneuerbaren Energien werden auf absehbare Zeit den Energiebedarf nicht decken können, auch wenn dieser in Deutschland unter anderem wegen Fortschritten bei der Energie-Effizienz insgesamt sinkt.“ Aktuell würden die erneuerbaren Energien etwa zwölf Prozent des Energiebedarfs decken. Den Rest müssten andere Energieträger stemmen.

Und dabei käme ein Energieträger ins Spiel, der oft eine unterschätzte Rolle spiele: Erdgas. „Aktuell beträgt der Anteil von Erdgas am deutschen Energieverbrauch rund 20 Prozent. Bis 2040 wird dieser Anteil Schätzungen zufolge auf etwa 34 Prozent anwachsen“, erklärte die Exxon-Mobil-Mitarbeiterin. Damit erweise sich Erdgas als idealer Partner der erneuerbaren Energien.

Und die gute Nachricht laut Westendorf-Lahouse: „Deutschland besitzt viel Erdgas.“ Allein im Schiefergestein gebe es bis zu 22,7 Billionen Kubikmeter Erdgas. Und dieses könne man nur durch Fracking erschließen. Das sei auch wichtig, um nicht weiterhin größtenteils von Exporten aus Russland abhängig zu sein. Das Verfahren sei zu Unrecht umstritten, „denn es wird bereits seit 1961 praktiziert, und es gab nie irgendwelche Umweltschäden“. Außerdem sei der Anteil an Chemikalien im Wasser verschwindend gering. Westendorf-Lahouse forderte abschließend dazu auf, über das Thema Fracking rational und nicht nur emotional zu diskutieren. Es gab großen Applaus.

tk

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