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Indischer Konzern Sundram verkauft PUT

Peine Indischer Konzern Sundram verkauft PUT

Peine. Paukenschlag: Der Schraubenhersteller Peiner Umformtechnik (PUT) an der Woltorfer Straße mit 280 Mitarbeitern und 20 Auszubildenden ist verkauft worden. Laut gut unterrichteter Kreise soll es sich um einen Kaufpreis in Höhe von mehreren Millionen Euro handeln.

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Blick auf den Hof der Peiner Umformtechnik: Der Schraubenhersteller wurde vom indischen Konzern Sundram an den Investor Hanse Industriekapital verkauft.

Quelle: mic

Der bisherige Besitzer, der indische Konzern Sundram Fasteners, hat beschlossen, sich von seiner 100-prozentigen Tochtergesellschaft PUT und seinen verbundenen Unternehmen zu trennen. Das bestätigte PUT-Geschäftsführer Ralf Venema gegenüber der PAZ. Aufgrund seiner industriellen Erfahrung habe sich der Konzern Sundram, der die PUT im Jahr 2005 gekauft hatte, für den Investor Hanse Industriekapital-Hamburg (siehe Text unten) als neuen Gesellschafter entschieden. Sundram selbst will sich ab jetzt auf den asiatischen Wirtschaftsraum konzentrieren und ist laut einer Ankündigung „davon überzeugt, dass der neue Gesellschafter bestens aufgestellt ist, um den PUT-Anforderungen, deren Lieferanten und Kunden gerecht zu werden und Peine erfolgreich in die Zukunft zu führen“.

PUT-Geschäftsführer Ralf Venema sieht den Verkauf positiv. Er erklärte: „Wir sind ein schuldenfreies Unternehmen und stehen gut da. Peine ist nun konzernunabhängig und kann flexibler und schneller am Markt agieren. Der neue Gesellschafter Hanse Industriekapital strebt ein langfristiges Engagement an und wird Peine aktiv begleiten und operativ unterstützen.“ Die PUT werde sich weiterhin auf Schrauben und Bolzen höchster Qualität mit dem Schwerpunkt Automotive, Stahlbau und Windindustrie konzentrieren.

Zur PUT-Historie: Gab es in der Vergangenheit häufig negative Schlagzeilen über den kriselnden Schraubenhersteller, so hat sich das jetzt grundlegend geändert. Zwischen 2011 und 2013 gab es eine große Krise bei der PUT mit scharfen Auseinandersetzungen zwischen der Ex-Geschäftsführung und dem Betriebsrat. Aufgrund der geringen Nachfrage nach Schrauben gab es wirtschaftliche Probleme. Es sollten massiv Stellen gestrichen werden. Es kam zum Abschluss eines Sanierungstarif-Vertrages. Doch jetzt hat sich die Nachfrage wieder normalisiert.

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