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In Peine: „Bezahlbare Unterkünfte fehlen“

Wohnraumkonzept soll Bedarf aufzeigen In Peine: „Bezahlbare Unterkünfte fehlen“

Wie werden die Menschen in Peine zukünftig wohnen? Fest steht: Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum. Mit dem Wohnraumkonzept soll der Bedarf an Wohnraum in Peine ermittelt werden. Auf welche Herausforderungen die Stadtverwaltung gestoßen ist, stellte sie vergangenen Dienstag bei einer Informationsveranstaltung im Rathaus vor.

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Von links: André Fischer von der Stadtverwaltung, Florian Hahn (Leiter des Hochbauamtes) und Erster Stadtrat Hans-Jürgen Tarrey standen Rede und Antwort zum Thema Wohnraumversorgung.

Peine. Das öffentliche Interesse an der Veranstaltung war allerdings nicht sonderlich groß, lediglich rund 25 Besucher wollten sich informieren. Eine Herausforderung, die bei der Wohnraumplanung beachtet werden müsse, ist der demografische Wandel: Zur Zeit leben ungefähr 50 000 Menschen in Peine. In der Zukunft solle diese Zahl um rund 3000 Personen sinken. Parallel werde die Anzahl der Haushalte in Peine abnehmen. Bei der Betrachtung der Bevölkerungsstruktur in Peine werde deutlich: Die Bevölkerung wird immer älter. „Ein Kernziel ist daher, altengerechtes und barrierearmes Wohnen zu ermöglichen“, so Florian Hahn, Leiter des Hochbauamtes. Doch wie sieht es mit den individuellen Bedürfnissen der Peiner aus?

Zurzeit machen Ein- und Zwei-Personen-Haushalte knapp zwei Drittel der aktuellen Wohnformen aus, Tendenz steigend. Die Nachfrage nach Wohnungen mit einer Fläche von weniger als 40 Quadratmetern und über 120 Quadratmetern sei hoch, das Angebot in diesen Segment sei allerdings gering. „In der Zukunft muss das bezahlbare Wohnungsangebot in diesen Segmenten erhöht werden, um der veränderten Nachfrage gerecht zu werden“, sagte Hahn. Mit der Umsetzung dieses Ziels werde bereits begonnen: Derzeit werden deutlich mehr Mehrfamilienhäuser gebaut, wie zum Beispiel auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades in der Gunzelinstraße. Eine weitere Herausforderung sei das Alter der Gebäude in Peine: Viele Ein- und Zweifamilienhäuser wurden vor 1979 gebaut. Diese Gebäude müssten saniert werden, um Energie zu sparen und dem Klimaschutz gerecht zu werden.

Die letzte Herausforderung sei die soziale Wohnraumförderung: Die Anzahl an öffentlich gefördertem Wohnraum liege momentan bei 188 Einheiten. Die Tendenz sei stark sinkend, obwohl die Nachfrage nach gefördertem Wohnraum hoch sei.

Der privat geförderte Wohnraum sei komplett ausgelastet, daher gebe es auch hier hohen Handlungsbedarf. Die Stadtverwaltung möchte daher primär die Wohnraumversorgung einkommensschwacher Haushalte gewährleisten, da sonst eine mittel- und langfristige Unterversorgung in diesem Bereich drohe.

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