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In Handorf wird scharf geschossen

Handorf In Handorf wird scharf geschossen

Katze Flunzel blutet aus dem Auge, Marlen Kaluza denkt an einen Vogel-Angriff, doch es ist die Wunde einer kleinkalibrigen Waffe.

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Marlen Kaluza mit den Katzen-Waisen: Ein Schütze hatte ihre Mutter Flunzel schwer verletzt.

Quelle: im

Handorf . Flunzel ist tot. Die Tierärztin konnte ihr nicht helfen, nur noch ihre Qualen verkürzen. „Das Projektil ist durch den Oberkiefer eingedrungen und am Auge wieder herausgekommen“, sagt sie. Anhand der Wunde stellte sie fest, auf Flunzel ist mit einer Waffe mit kleinem Kaliber geschossen worden, sagt die Tierärztin. Die Katze hinterlässt vier Junge, die gerade aus dem „Gröbsten“ heraus sind.

Katzenbesitzerin Marlen Kaluza ist entsetzt. Ende 2009 war in Handorf eine Katze erhängt an einem Gartenzaun entdeckt worden. Flunzel war in der Nacht zu Donnerstag in der Feldmark zwischen Handorf und Klein Ilsede unterwegs.

Auch im Garten von David Morgan in Handorf ist geschossen worden. In der Wand zu seinem Gartenschuppen hat er drei Einschusslöcher entdeckt. „Ich dachte erst an ein Luftgewehr und habe mir nicht so viele Gedanken gemacht“, erzählt er. Morgan war gerade dabei, einen Stapel mit Brennholz umzuschichten. Dabei stieß er auf zwei der drei Projektile. Er erstattete Anzeige bei der Polizei.

Von der Polizei fühlt er sich wenig ernst genommen. Obwohl seine Anzeige eineinhalb Wochen zurückliegt, habe er nichts mehr gehört. Es waren zwei Beamten bei ihm, die sich den Tatort angesehen haben.
Entdeckt hat er die Einschusslöcher am 30. Mai. Aufgrund der Einschuss-Winkel geht der Handorfer davon aus, dass sich die Täter in seinem Garten aufgehalten haben.

„Wir gehen bisher nicht von einem Zusammenhang beider Vorfälle aus“, sagt Polizei-Sprecher Stefan Rinke. Denn die Projektile in Morgens Garten könnten auch von einer Zwille abgeschossen worden sein. Beide Fälle würden aber weiter verfolgt und bearbeitet.

Die Polizei bittet in beiden Fällen um Hinweise unter Telefon 05171/ 9990.

pif

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