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Imposanter Auftakt der Musikschultage

Peine Imposanter Auftakt der Musikschultage

Man kann es drehen und wenden, wie man will: Liebhaber von Aufführungen populärer klassischer Sinfonien dürfen sich in unserer Stadt eher stiefmütterlich behandelt fühlen. Umso mehr können sie sich ärgern, wenn sie die Auftaktveranstaltung zu den siebten Kreismusikschultagen verpasst haben.

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Start der Musikschultage: Kreismusikschul-Chef Daniel Keding dirigierte am Dienstagabend das Musikschul-Orchester.

Quelle: cb

Denn zur Eröffnung musizierte das mit jungen Musikern aus Heinola verstärkte Kreismusikschul-Orchester unter der Leitung des Kreismusikschul-Chefs Daniel Keding und führte Antonin Dvoraks 9. Sinfonie „Aus der neuen Welt“ vollständig auf - häppchenweise zwar, aber ebenso selbstbewusst wie mutig, einfühlsam und stets mit Verve.

Schon das Allegretto Molto des ersten Satzes schien Landrat Franz Einhaus derart zu bewegen, dass er dem Orchester nicht nur spontan für den „imposanten Auftakt“ dankte, sondern auch die 13 finnischen Gäste aus Peines Partnerstadt Heinola zünftig in ihrer Landessprache begrüßte. Einhaus hob die großen Leistungen der Peiner Kreismusikschule, also des Lehrpersonals, des Leiters und nicht zuletzt der Schüler hervor. Der Landrat wünscht sich allerdings nicht nur „mehr erwachsene Musik-Schüler“, sondern auch solche mit Migrationshintergrund. Außerdem warb er um mehr Gelassenheit in der Elternschaft wenn es darum ginge, die Liebe und das Talent zum Musizieren gegen die hohen Anforderungen des allgemeinen Schulalltags abzuwägen.

Glücklich über seine erste Exkursion nach Peine äußerte sich der Musikschulleiter aus Heinola, Pertti Sajaniemi, und hob die hohe Bedeutung der unkomplizierten Begegnung junger deutscher und finnischer Künstler hervor. Mit sichtlicher Freude präsentierte er Solisten aus seiner Delegation, die, begleitet von Marina Busch auf dem Flügel, beispielsweise auf Posaune oder Violine brillierten. Vier Perkussionisten bildeten auf ihren Instrumenten außerdem die rhythmische Basis für den Vortrag von vier finnischen Tänzerinnen und ebenfalls vier Schlagzeug-Schüler aus Peine heimsten rasenden Applaus für ihre „kleine Tischmusik“ ein. Sie bewiesen grandios, dass der jugendliche Schlagwerker an sich auch am elterlichen Esstisch jederzeit überzeugende Übungseinheiten absolvieren kann.

Als Kontrast immer wieder beklatscht wurde das absolut hörenswerte Musikschul-Orchester. Die jungen Künstler gingen danach sogar noch mit einem sinfonischen Rock- und Pop-Medley in die Verlängerung - zur lediglich einmaligen Aufführung eigentlich viel zu schade. Besonders auch im Hinblick auf die vernachlässigten Liebhaber solcher Aufführungen.

uj

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