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„Impfen nach individueller Risiko-Abwägung“

Kreis Peine „Impfen nach individueller Risiko-Abwägung“

Impfen oder nicht impfen? Diese Frage stellen sich die Bürger mit Blick auf die Schweinegrippe. Die Sonder-Behandlung von Politikern und hohen Beamten mit einem besseren Impfstoff ärgert viele Bürger. Gesundheitsamtsleiterin Dr. Doris Arnold und Marion Renneberg vom Ärzteverein geben Tipps.

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In der kommenden Woche soll der Impfstoff gegen die Schweinegrippe auch im Peiner Land erhältlich sein.

Quelle: ddp

Kreis Peine . Ein kleiner Pieks mit großer Wirkung: Die Impfung gegen die Schweinegrippe beginnt im Peiner Land voraussichtlich in der kommenden Woche. Die ständige Impfkommission hat empfohlen, sich gegen die neue Grippe zu schützen, weil das im April erstmal aufgetretene Virus leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. In kurzer Zeit hat es sich auf allen Kontinenten verbreitet. Damit gilt die Schweinegrippe als Pandemie, zumal die Menschen gegen das Virus kaum immun sind.

Die Peiner Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Doris Arnold und die Vorsitzende des Peiner Ärztevereins Marion Renneberg sagen, wer sich impfen lassen sollte – und wer nicht.

Wer sollte sich impfen lassen?

Beschäftigte im medizinischen und pflegerischen Bereich,

Chronisch Kranke Patienten mit Krankheiten der Atemwege, chronischen Herz-Kreislauf, Leber- und Nierenkrankheiten, Krebs, Diabetes und anderen Stoffwechselkrankheiten, mit Erkrankungen des Nervensystems auch in Verbindung mit Muskelerkrankungen sowie mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten einschließlich Aids. Die Impfung sollte grundsätzlich jedoch nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung in Absprache mit dem behandelnden Arzt vorgenommen werden.

Wer sollte nicht geimpft werden?

Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber leidet, sollte nicht geimpft werden. Die Impfung sollte später nachgeholt werden. Nicht geimpft werden dürfen Personen mit nachgewiesener Allergie gegen Hühnereiweiß und Personen mit starker Überempfindlichkeit gegen die Bestandteile des Impfstoffes. Für Kinder unter sechs Monaten ist der Impfstoff nicht zugelassen.

Welche Nebenwirkungen gibt es?

In den meisten Fällen treten die Lokal- und Allgemeinreaktionen nur vorübergehend auf und klingen folgenlos wieder ab. Lokal- und Allgemeinreaktionen können Schwellung, Rötung der Impfstelle, gelegentlich Fieber, Müdigkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen sein. Sehr seltene Nebenwirkungen sind Blutgerinnungsstörungen in deren Folge es zu Blutungen kommen kann oder vorübergehende Lähmungserscheinungen oder neurologische Schäden wie zum Beispiel Nervenentzündungen oder Erkrankungen. Sie wurden bisher nur in Einzelfällen beobachtet.

Wie geht die Impfung vonstatten?

Impfwillige sollten vorab telefonisch den Hausarzt konsultieren und sich zur Impfung anmelden und beraten lassen. Der Hausarzt bietet Impftermine an, da der Impfstoff nur über festgelegte Impfapotheken bestellt werden kann. Dabei können jeweils Einheiten mit je zehn Impfdosen bezogen werden. Da der Impfstoff nur sehr begrenzt haltbar ist, ist es aus wirtschaftlicher Sicht erforderlich, dann zehn Personen zeitnah zu impfen. Das Gesundheitsamt bietet zwei Impftermine nach Anmeldung für die Feuerwehren an.

Es wird nach gegenwärtigem Stand zur Sicherstellung des Impfschutzes zwei Mal im Abstand von drei Wochen geimpft.

pif

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