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Impfberatung: Viele Jugendliche sind vorbildlich geschützt

Kreis Peine Impfberatung: Viele Jugendliche sind vorbildlich geschützt

Kreis Peine. „896 Jugendliche haben unser Beratungsangebot wahrgenommen und ihren Impfpass abgegeben, was rund 60 Prozent des Jahrgangs entspricht“, erklärt Dr. Bettina Kiessling-Klamka vom kinder- und jugendärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes.

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Wichtige Kontrolle des Impfpasses: Dr. Bettina Kiessling-Klamka vom kinder- und jugendärztlichen Dienst gibt wertvolle Tipps.

Quelle: pif

Damit sei die Teilnahmequote erstmals deutlich rückläufig. In den Vorjahren lag die Quote bei 75 Prozent. „Erfreulicherweise sind viele Schüler, die ihren Impfausweis abgaben, vorbildlich geimpft. Individuelle Beratungen und Hinweise auf anstehende Auffrischungen oder Neuerungen sind aber für jeden nötig“, sagt Dr. Kiessling-Klamka. Einen vollständigen Impfschutz nach den aktuellen Empfehlungen der ständigen Impfkommission hatten über 95 Prozent der Schüler gegen Polio (Kinderlähmung), Tetanus, Diphtherie, Hepatitis B sowie gegen Masern, Mumps und Röteln. Immerhin hatten aber 14 Jugendliche keinen vollständigen Impfschutz gegen Polio, 38 gegen Diphtherie und 23 gegen Masern. 10 Prozent fehlt die nötige Auffrischung gegen Keuchhusten, die auch für alle Erwachsenen inzwischen empfohlen wird.

Für die seit 2006 eingeführte Impfung gegen Meningokokken, Bakterien, die schwerste lebensbedrohliche Infektionen und Hirnhautentzündung auslösen können, lag der Schutz der Siebtklässler in diesem Jahr mit 77 Prozent erneut höher als in den Vorjahren. Dennoch sehen hier die Ärzte weiter Aufklärungsbedarf.

„Es gibt zwei Altersgipfel für gehäuftes Auftreten von Meningokokken-Erkrankungen. Während der erste Erkrankungsgipfel im Kleinkindalter liegt, tritt der zweite Gipfel im jugendlichen Alter auf, sodass gerade in diesem Alter das Nachholen der Impfung wichtig ist“, sagt sie.

Alle ungeimpften Personen, die jünger als 18 Jahre alt sind, sollten sich daher impfen lassen. Dies betreffe auch 196 Schüler, die ihre Impfausweise abgegeben hatten. Allen Jugendlichen, die nicht beraten werden konnten oder sich in Impffragen unsicher fühlen, wird die Vorstellung beim Jugendmediziner oder Hausarzt empfohlen.

Eine gute Gelegenheit ist die Nutzung der Vorsorgeuntersuchung ,J1’, die von den Krankenkassen für die Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen finanziert wird. Wer seit zehn Jahren nicht mehr geimpft wurde, braucht eine Auffrischung gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten. Erwachsenen bis Anfang 40 wird die Masernschutzimpfung empfohlen.

Gerade die Herbstzeit ist eine gute Gelegenheit zur Impfauffrischung und zur Nutzung der jährlich angebotenen Grippeschutzimpfung.

pif

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