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Immobilienboom profitiert von zentraler Lage

Peine Immobilienboom profitiert von zentraler Lage

Gute Nachrichten vom Immobilienmarkt im Peiner Land: Häuser und Grundstücke im Landkreis sind begehrt, die Anzahl der Verkäufe sind um sieben Prozent gestiegen. Dabei wurden rund 267 Millionen Euro umgesetzt, eine Steigerung um knapp 20 Prozent.

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Dr. Volker Stengelmann Gutachter-Ausschuss pif Pifan Grundstücksmarktbericht 2014

Die Werte hat der Gutachter-Ausschuss im Auftrag des Landesamts für Geoinformationen und Landesvermessung errechnet.

Der Vorsitzende des Ausschusses, Dr. Volker Stengelmann, stellte den aktuellen Grundstücksmarktbericht gestern im Peiner Katasteramt vor. „Peine profitiert dabei von seiner zentralen Lage zwischen den Oberzentren Hannover und Braunschweig“, sagte er. Aber auch die Gemeinde Hohenhameln habe im vergangenen Jahr vom Boom profitiert.

Besonders viele Bewegungen beim Bauland gab es in Vechelde, wo 100 Grundstücke verkauft wurden, und in Lengede mit 75 Grundstücken. Dabei sind die durchschnittlichen Kosten pro Quadratmeter in Vechelde mit 115 Euro am höchsten und auch leicht von 105 Euro gestiegen, während sie in Lengede mit 83 Euro konstant blieben. Einen starken Anstieg der Grundstückspreise gab es in Edemissen. Dort zahlen Häuslebauer 63 Euro pro Quadratmeter, im vergangenen Jahr waren es noch 45.

Gefragt waren auch Ein- und Zweifamilienhäuser, die rund 62 Prozent aller Verträge im Peiner Land ausgemacht haben. „Im Schnitt kostete ein Haus 2010 noch 129 000 Euro. Inzwischen liegen wir bei 156 000 Euro pro Gebäude“, sagte Dr. Stengelmann. Grundlage dafür sind die Kaufverträge, die dem Gutachter-Ausschuss vorgelegt werden. Aufgrund der großen Nachfrage seien in der Kernstadt Peine auch die Grundstückswerte heraufgesetzt worden. Die teuerste Wohngegend an der Kastanienallee etwa schlägt in diesem Jahr mit rund 200 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Im vergangenen Jahr waren es noch 180 Euro. Eine große Nachfrage gibt es auch nach Ackerflächen. „Entsprechend ist der Preis für Ackerland gestiegen, wir haben ihn kreisweit im Schnitt um zehn bis zwanzig Prozent angehoben“, sagte Dr. Stengelmann. Hintergrund sei das geringe Angebot und die hohe Nachfrage - unter anderem, um den Acker in Bauland umzuwandeln.

Von Thorsten Pifan

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