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Immer mehr Unfälle, aber weniger Verletzte

Verkehrsstatistik der Polizei Peine Immer mehr Unfälle, aber weniger Verletzte

Die Zahl der Unfälle im Kreis Peine ist erneut deutlich gestiegen: Im vergangenen Jahr wurden 2720 Fälle registriert, das sind 92 mehr als im Vorjahr.

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Sie stellten gestern die Verkehrsunfallstatistik vor (v.l.): Stefanie Schmidt (stellvertretende Pressesprecherin), Sachbearbeiterin Heidemarie Rintelmann, Peines Polizei-Chef Thorsten Kühl und Peter Rathai (Pressesprecher).

Peine. Und in Summe ist es sogar der zweithöchste jemals für Peine gemessene Wert. Das „Spitzenjahr“ war 2007 mit 2802 Verkehrsunfällen. Die gute Nachricht: Die Zahl der Verletzten ist trotzdem um 12,8 Prozent auf 526 zurückgegangen.

Peines Polizei-Chef Thorsten Kühl wertet das als „sehr positive Entwicklung“. Denn immerhin seien 16 Menschen weniger verletzt worden, Opfer von schweren Unfällen litten oft auch unter Spätfolgen. Zusammen mit Polizei-Sprecher Peter Rathai, dessen Stellvertreterin Stefanie Schmidt und Sachbearbeiterin Heidemarie Rintelmann stellte Kühl gestern die Verkehrsstatistik für 2016 vor.

Hauptunfallursachen waren zu hohe Geschwindigkeit (166 Fälle/Vorjahr: 143), Fehler beim Abbiegen (121/121), Nichtbeachten der Vorfahrt (222/204) sowie Alkohol- und Drogenkonsum (51/50).

Warum die Unfallzahlen in Peine – wie in ganz Niedersachsen auch – gestiegen sind, sei schwer zu sagen, erläuterte Kühl. Eine Rolle spiele sicherlich das Wetter, wobei sich bei guten Witterungsverhältnissen oft schwerere Unfälle ereigneten.

„Schönes Wetter verleitet dazu, schnell zu fahren“, sagte Kühl. Bei Schnee und Eisglätte gebe es zwar mehr Unfälle, aber meist nicht so schwere, da sich die Autofahrer in der Regel schnell auf glatte Straßen einstellen und eben nicht so schnell fahren würden. Bei Unfällen schwer verletzt wurden im vergangenen Jahr 75 Personen (Vorjahr: 91), darunter 15 Radfahrer. Leicht Verletzte gab es 449 (darunter 81 Radfahrer) – und damit 58 weniger als 2015. Ein Grund für den Rückgang der Verletzten-Zahlen könnten immer sicher werdende Autos sein, erklärte Kühl. Zudem habe die Polizei im vergangenen Jahr auch zahlreiche Schwerpunkt-Kontrollen durchgeführt.

Mit zwei Unfalltoten im vergangenen Jahr bewegt sich die Statistik in diesem Bereich auf einem Tiefstwert (ausgenommen der Autobahn 2), den es so nur 2014 noch einmal gab. Trauriges „Rekordjahr“ in Peine war 1991 mit 27 Unfalltoten.

Gesunken ist im vergangenen Jahr der Baumunfälle – um sechs auf 54. Als Unfallursache komme in einigen Fällen auch Ablenkung durch die Nutzung eines Handys in Frage. Doch das sei in der Regel nur schwer nachzuweisen, auch bei anderen Unfällen. Überprüfungen in diese Richtung sprengten jedoch den rechtlichen Rahmen. Ohne Zeugen, die es in der Regel nicht gebe, sei ein Nachweis schwierig. Die Dunkelziffer bei der Handy-Nutzung liege jedoch sicherlich hoch.

mic

Der Text wurde aktualisiert.

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