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Ilseder Straße: Öffnung gefordert

Peine Ilseder Straße: Öffnung gefordert

Die Wiederöffnung der Ilseder Straße (PAZ berichtete) wird zum Politikum. Nachdem sich die Fraktions-Chefs von SPD und CDU grundsätzlich dafür ausgesprochen haben, das Projekt aber aus Kostengründen ablehnen, fordert Dr. Rainer Döring (FDP), das Thema in die politischen Gremien einzubringen: „Die Ilseder Straße muss wieder Einfallstor zur Stadt werden.“

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Heute: Nur Fußgänger können das Gleis überqueren. Dr. Rainer Döring zeigt das alte Bild.

Peine. Das Kernproblem liegt laut Döring auf der Hand: „Autofahrer aus dem Südkreis, die in die Innenstadt wollen, steuern automatisch den Schützenplatz an. Der Friedrich-Ebert-Platz, der genauso dicht an der Innenstadt liegt, wird nur deshalb nicht genutzt, weil er so umständlich zu erreichen ist“, ist sich der FDP-Mann sicher.

Die Ende der 80er-Jahre erfolgte, „gelungene Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes“ für immerhin vier Millionen Mark habe sich relativiert, weil der Platz heute nahezu ausschließlich von Anliegern, Besuchern des Edeka-Marktes und der Festsäle genutzt werde.

Das Projekt Wiederöffnung der Ilseder Straße dürfe nicht aus Kostengründen scheitern, sagt Döring: „Die entscheidende Frage ist: Wollen wir es politisch?“

Die bereits in den Raum gestellten Argumente gegen die Wiederöffnung will Döring so nicht stehen lassen. Vor allem die Aussage von Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey, dass es aufgrund der Werksbahn nicht möglich sei, will er so nicht akzeptieren.

„Ich bin überzeugt, dass Verkehrsplaner hierfür eine Lösung finden könnten“, sagt der FDP-Mann. Der Blick in die Vergangenheit zeige, dass es an besagter Stelle schon zur Jahrhundertwende eine Bahnstrecke mit sogar zwei Bahngleisen gab, inklusive darüberliegender Ilseder Hochahn. Dennoch sei die Ilseder Straße durchgängig gewesen.

„Wenn die Südstadt stärker an die Kernstadt angebunden, die Abgeschiedenheit des Friedrich-Ebert-Platzes aufgehoben werden soll und wenn wir die Frequenz in der Innenstadt erhöhen wollen, auch mit Menschen aus dem südlichen Umland, dann führt an der Wiederöffnung der Ilseder Straße kein Weg mehr vorbei“, so Döring.

„Mir ist klar, dass es sich um ein langfristiges Projekt handelt, gerade deshalb muss es jetzt so schnell wie möglich auf die Agenda“, sagt Döring. Sein Ziel: „Wir sollten bis 2016 eine klare Vorstellung haben und uns über mögliche Zuschüsse informieren.“

mic

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