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Ideen für die Hertie-Brache: Pavillon, Regal oder Netz

Peine Ideen für die Hertie-Brache: Pavillon, Regal oder Netz

Die verfallende Hertie-Brache an der Lindenstraße in Peine soll durch ein schönes Gebäude verdeckt werden. Architektur-Studenten der Leibniz-Uni Hannover haben deshalb im Auftrag der Stadt sieben Modelle für "zeitlich befristete Architektur" aus Stahl entworfen und diese gestern im Rathaus vorgestellt. Vorher hatten bereits Bremer Studenten ihre Entwürfe vorgestellt.

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Vor dem Peiner Rathaus: Erster Stadtrat Hans-Jürgen Tarrey (rechts) und Hochbauamtsleiter Henning Schulz (links).

Quelle: tk

Ob Pavillon, Regal oder Netz - die architektonischen Vorschläge sind zum Teil mutig, haben aber eine klare Aussage. Hauptziel ist es, den intakten Teil der Fußgängerzone am Gröpern von dem hässlichen Brachen-Areal abzukapseln. Im Stadtentwicklungskonzept spielt das City-Center ohnehin keine Rolle. Der Handel soll sich künftig auf die Achse Marktplatz - Bahnhofstraße konzentrieren.

„Wir wollen Peines schöne Seiten zeigen, und deswegen danken wir den Studenten aus Hannover für ihren Einsatz“, sagte Erster Stadtrat Hans-Jürgen Tarrey. Dabei gab es die Vorgabe, dass die Gebäude nur zeitlich begrenzt stehen dürfen und auf jeden Fall Peiner Stahl mit eingebaut wird.

Professor Alexander Furche von der Uni Hannover erklärte: „Meine zwölf Studenten hatten viel Spaß an der Aufgabe und haben interessante Modelle entwickelt. Sie hatten nur vier Wochen Zeit, aber die Ideen können sich sehen lassen.“ Schwierig sei es für die angehenden Architekten gewesen, „dass das Objekt nur eine kurze Lebensdauer haben soll“.

Student Philipp Doukakis stellte sein Modell (3. von oben) vor. Er sagte: „Ich habe ein pavillonartiges Dach entworfen, dass aus Glas und Stahl besteht. Es ist sehr offen, so dass man darunter Feste und Märkte veranstalten könnte.“ Die Flächengröße liege bei sechs mal zehn Metern. Das Gebäude sei sehr offen und biete einen schönen Blickfang.

Zum Abschluss bedankte sich Erster Stadtrat Tarrey auch bei Peiner Träger für die Unterstützung. Und die Stadt hätte auch gegen ein Sponsoring der Stahlfirma nichts einzuwenden.

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