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„Idealbesetzung für diesen Posten“

Sozial-Kreisverband Peine „Idealbesetzung für diesen Posten“

Abschied in den Ruhestand: Dr. Peter Schroer, Kreisverbandsvorsitzender des Sozialverbands Deutschland, hat nach 27 Jahren im Dienste der Gemeinschaft die Kreisgeschäftsführerin Angela Steuer am Wochenende in den Ruhestand verabschiedet. „Sie waren die Idealbesetzung für diesen Posten“, sagte Schroer. Künftig wird die Arbeit des Kreisgeschäftsführers von Winfried Henke aus Timmerlah erledigt.

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Kreisvorsitzender des Sozialverbands Deutschland Peter Schroer verabschiedete im Kreise ihrer Familie, Freunde und Mitglieder die Kreisgeschäftsführerin Angela Steuer in den Ruhestand.

Quelle: Ralf Büchler

Peine. „Wenn die Menschen kamen und ihr Schicksal und ihre Not vor ihnen auf den Tisch legten, waren sie immer da, haben zugehört und geholfen“, würdigte Schroer Angela Steuer in seiner Abschiedsrede. „Das hat Auswirkungen, das fordert auch gesundheitliche Opfer, davon bleibt im Laufe der vielen Jahre niemand unberührt und unbeschadet.“ Schroer und die etwa 60 Ortsverbandsvorsitzenden und Vertreter zollten der 60-Jährigen applaudierend ihren Respekt.

Geboren und ausgewachsen in Peine und Edemissen begann Angela Steuer ihr Arbeitsleben als kaufmännische Angestellte und Pfarrsekretärin bei St. Jakobi in Peine. Nach der Geburt zweier Kinder begann sie im Mai 1981 zunächst als Aushilfe in der Kreisgeschäftsstelle des damaligen Reichsbundes in Peine, seit 1982 als Schreibkraft in Festanstellung. Am 1. März 1990 wurde ihr die Leitung des Kreisbüros übertragen, der Verband hatte ungefähr 4000 Mitglieder. Mittlerweile ist diese Zahl auf 6584 gestiegen.

Pro Jahr gingen durchschnittlich 1000 Anträge, Widerspruchsbescheide und sonstige Vorgänge über ihren Schreibtisch, die Zahl der persönlichen Gespräche und Telefonate hat niemand gezählt. Im laufenden Jahr hat die Kreisgeschäftsstelle bislang 560 000 Euro für ihre Mitglieder erarbeitet, sagte Schroer. „Durch ihre Sachkenntnis, Erfahrung und ihr Einfühlungsvermögen war Angela Steuer eine Idealbesetzung für ihren Beruf als Sozialberaterin“, sagte der Kreisverbandsvorsitzende. Zum 17. Dezember wird die 60-Jährige in den Ruhestand gehen.

Kai Bursie, Regionalleiter des Sozialverbandes, ging auf die Beziehungen und Kontakte zu Landes- und Bundespolitikern sowie dem Finanzamt ein. So hat der Sozialverband eventuell mit genaueren Prüfungen durch das Finanzamt zu rechnen: „Bei Veranstaltungen muss, um der Satzung zu genügen, immer der sozialpolitische Charakter zur Geltung kommen“, sagte er. Eine Umfrage habe ergeben, dass die Mitglieder mit den Leistungen des Sozialverbandes sehr zufrieden sind und ihm die Treue halten. Allerdings müsse der Name mehr ins Bewusstsein der Bürger gerückt werden.

„Es darf auch nach dem Wechsel zu Schwarz-Gelb keinen Sozialabbau geben“, sagte Bursie. Unter anderem fordert der Sozialverband: Soziale Sicherheit im Alter, Erhalt und Stärkung der gesetzlichen Krankenversicherung, eine würdevolle Pflege und einen Lohn, der zum Leben reicht. Außerdem müssten Frauen gefördert, Familien gestärkt und die Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern beseitigt werden.

de

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