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„Ich wäre gern in China geblieben“

Peiner Schüler ziehen Fazit „Ich wäre gern in China geblieben“

Pendeln zwischen den Kulturen: Seit einigen Tagen sind die Austauschschüler aus dem Peiner Land zurück aus China. Gestern trafen sie sich, um über ihre Erfahrungen zu berichten. Dabei ging es unter anderem um asiatische Lebensweise, die Besonderheiten chinesischer Toiletten und ein Hochzeitsangebot.

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Die Austauschschüler aus dem Peiner Land mit ihren Lehrern bei der Universität von Nanchang.

Quelle: privat

Peine. „Die ersten Tage wäre ich lieber in China geblieben. Das Essen war wirklich lecker “, sagt Julia Pickhardt über die Rückkehr ins Peiner Land. Für viele ihrer Mitreisenden war der Kontakt mit der chinesischen Küche ein prägendes Erlebnis: „Ich fand den zeremoniellen Charakter des Essens und des Tee-Trinkens sehr schön“, ergänzt Sönke Matschurek.

Während des zweiwöchigen Aufenthalts in der Partnerstadt Nanchang haben die 25 Schüler und Lehrer ein umfangreiches Programm absolviert: „Die Tage waren streng durchgeplant. Das Lieblingswort unserer Begleiter war ‚Go! Go!‘“, sagt Veit Hänsch.

Dennoch hätten sich alle in den Gastfamilien ausgesprochen wohl gefühlt. „Sie haben alles getan, um den Aufenthalt für uns so schön wie möglich zu machen“, sagt Linda Reinecke. „Der stellvertretende Direktor der Schule hat mir ernsthaft angeboten, die Hochzeit von mir und meiner Partnerin in China zu organisieren“, sagt Ole Bühler, Lehrer am Gymnasium am Silberkamp.

Der Umgang mit chinesischen Badezimmern habe dagegen eine gewisse Umstellung erfordert. So bestünden chinesische Toiletten lediglich aus einem Schlitz im Boden: „Gerade auf den Schultoiletten war das ein echtes Problem. Da musste man sich erst einmal eine Taktik zurechtlegen“, sagt Bühler.

Auch der Service sei in China viel ausgeprägter: „In einem Bad, das wir besucht haben, standen neben jedem Becken Angestellte, die den Gästen Handtücher gereicht haben. Außerdem gab es Männer in Anzügen, die mit Kabelbindern künstliche Blätter an den künstlichen Bäumen befestigt haben“, erinnert sich Bühler.

Der Abschied sei den Schülern schwer gefallen: „Schon eine Stunde vor der Abreise habe ich angefangen zu weinen“, sagt Reinecke.

Die zweite Phase des Austauschs beginnt in am 10. Mai. Dann besuchen 
20 Schüler und fünf Lehrer aus Nanchang das Peiner Land. Die Peiner Allgemeine Zeitung wird ausführlich berichten.

azi

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