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„Ich dachte, ich schreib mal ein bisschen“

Stederdorf „Ich dachte, ich schreib mal ein bisschen“

Am Anfang stand ein Besuch von Sara Kornweih im Schloss Dankern an der holländischen Grenze – einem barocken Wasserschloss, das heute als Kern eines großen Freizeitzentrums dient. Dem ersten Kinderreporter aus Stederdorf folgten 49 Geschichten, der mittlerweile 16-Jährigen.

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Sara Kornweih.

Quelle: azi

Peine-Stederdorf . 50 Erlebnisberichte hat Sara Kornweih aus Stederdorf schon für die Leser der Peiner Allgemeinen Zeitung verfasst: „Meine Mutter meinte: ‚Schreib doch mal einen ‚Kinderreporter’“. Der wurde prompt gedruckt, also schrieb ich einen zweiten. Plötzlich war ich bei 10 und da dachte ich mir: ‚Ach, die 15 mach‘ ich auch noch voll“, erinnert sich die 16-jährige Sara Kornweih.

Mittlerweile ist die Schülerin aus Stederdorf bei ihrem 50. „Kinderreporter“ angekommen. Seit ihrem achten Lebensjahr berichtet Sara über spannende Ereignisse aus ihrem Leben. Dabei geht es unter anderem um Abi-Scherze, Schwimmsport und die Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg. „Einmal war ich für eine Woche bei einer Gastfamilie in England. Das war super spannend. Und es hat mich besonders gefreut, dass dieser Text in der Zeitung war“, sagt Sara.

Für ihre „Kinderreporter“ hat sie extra eine besondere Mappe. Säuberlich sind darin die Zeitungsausschnitte eingeklebt. Zwischendrin finden sich ein paar Zeichnungen. Ihren Bruder Simon hat sie mit dem Schreiben von „Kinderreportern“ ebenfalls angesteckt. „Anfangs dachte ich, ich schreib einfach mal ein bisschen. Dass es so viele ‚Kinderreporter’ werden, hab ich nie geglaubt“ erklärt Sara.

Zwischendrin kam ihr bei all den Texten auch mal der Gedanke ans Aufhören: „Aber dann war ich immer bei einer ungeraden Zahl von Texten. Das ging nicht.“ Und insgeheim ist sie schon ein wenig stolz: „Ich freu mich immer, wenn ein Artikel von mir in der PAZ steht. Manche verfolgen das schon richtig. Die rufen an und fragen, wann der nächste Text von mir kommt. Oder sie sprechen meinen Vater bei der Arbeit darauf an.“

André Ziegenmeyer

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