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"Ich bin froh, dass das Casting vorüber ist"

Peine "Ich bin froh, dass das Casting vorüber ist"

Nach seiner Wahl zum neuen Superintendenten hat die PAZ mit Dr. Volker Menke gesprochen - über Erleichterung, Freude und neue Herausforderungen.

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Im PAZ-Gespräch: Superintendent Dr. Volker Menke.

Quelle: rb/A

Peine. Herr Dr. Menke, wie war die erste Nacht als neuer Superintendent?

„Sehr entspannend. Ich bin froh, dass das Superintendenten-Casting vorüber ist. Noch glücklicher bin ich natürlich über den positiven Ausgang.“

Es hat lange gedauert, einen Nachfolger für Christa Gerts-Isermeyer zu finden. Wie haben Sie die Zeit der Kandidatenfindung erlebt?

„Es war eine anstrengende, aber interessante Zeit. Bereits zum Jahreswechsel hatte ich nach einem neuen Weg für mich gesucht. Als ich hörte, dass in Peine ein Superintendent gesucht wird, habe ich mich sofort danach erkundigt. Es folgten viele Gespräche, gegenseitige Besuche und Prüfungen. Ich habe zuletzt auf vielen Hochzeiten getanzt, bin noch nie so viel gereist.“

Wie sieht eine Prüfung für einen Superintendenten aus?

„Es wurden Fallbeispiele besprochen, in Rollenspielen musste ich mich verschiedenen Problemsituationen stellen, eine Musteransprache habe ich gehalten und auch ein gesitliches Grußwort gesprochen. Es ist toll, wieviel Zeit, Energie und Ideen die hauptamtlichen, aber auch ehrenamtlichen Kirchenvertreter in das Auswahlverfahren investiert haben.“

Worauf freuen Sie sich als Superintendent am meisten?

„Am meisten reizt es mich, als Pastor in engem Kontakt mit den Menschen der Gemeinden zu stehen. Es wird viele Visitationen geben und weltliche Veranstaltungen, in denen ich gerne das geistliche Element einbringen möchte. Ich wünsche mir einen blühenden Kirchenkreis und eine Kirche, in der sich - unabhängig vom finanziellen Einschnitt - möglichst viele Menschen einbringen können.“

Was wird für Sie die größte Herausfoderung sein?

„Ich bin ganz neugierig auf alles, was kommt. Der neue Sektor der Verwaltung und des Managements ist mir von meiner Arbeit in Ungarn nicht ganz unbekannt. Aber die Verwaltungsarbeit wird als Superintendent schwerer gewichtet, das gehört dazu. Ich bin gespannt, und werde meinen Schwerpunkt zunächst auf aufmerksames Zuhören und Zusehen legen. Erstmal werde ich mir ein genaues Bild machen.“

Sie waren vor ihrer Zeit in Ungarn bereits zwölf Jahre als Pastor in Edemissen tätig. Ist das ein Vor- oder Nachteil?

„Das ist kein Problem, da es schon mehr als zehn Jahre her ist. In der Zeit hat sich einiges verändert, die Verantwortung des Kirchenkreises hat stark zugenommen. Gut ist, dass ich den Landkreis bereits kenne. Und meiner Frau und mir liegt die Region sehr am Herzen.“

Interview: Janine Kluge

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