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IHK: Regionaler Wirtschaftsausschuss besuchte Biogasanlage

Peine IHK: Regionaler Wirtschaftsausschuss besuchte Biogasanlage

Mit dem Besuch der neuen Biogasanlage an der Woltorfer Straße startete gestern Abend die Sitzung des Regionalen Wirtschaftsausschusses Peine unter der Regie von IHK-Vizepräsidentin Ulrike Brandes-Peitmann. 15 Vertreter von Mitgliedsbetrieben der Industrie- und Handelskammer Braunschweig nahmen an der Besichtigung daran teil.

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Trafen sich vor der neuen Biogasanlage an der Woltorfer Straße zur Besichtigung: Die Mitglieder des Regionalen Wirtschaftsausschusses Peine der IHK.

Quelle: mic

Der Geschäftsführer der Biogas Peine GmbH, Alexander Eckolt, erläuterte den Besuchern den Herstellungsprozess von Biogas und ging dabei auch auf die technischen Kennziffern ein. Wie der Diplom-Wirtschafts-Ingenieur erläuterte, könne die Anlage bis zu 1300 Haushalte mit Wärme und weitere 3500 mit Strom versorgen. Die IHK-Mitglieder zeigten sich sehr interessiert an der Anlage und stellten viele Fragen.

Eckolt erklärte, dass für die Biogas-Produktion im Wesentlichen Mais verwendet werde. Die Anbau-Rate liege in der Region auf einer Ackerfläche von rund 300 Hektar bei etwa zehn Prozent - und damit noch deutlich unter der anderer Gegenden. Die auf der Anlage gelagerte Menge Rohstoff reiche für bis zu fünf Monate aus. Der Tagesbedarf liege bei rund 90 Tonnen und der Jahresbedarf etwa bei 27 000 Tonnen Rohstoff.

Damit die Anlage komplett auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen betrieben werden kann, kommt in der Anlage zum Heizen eine Holzhackschnitzel-Heizung zum Einsatz, die von der örtlichen Landwirten „gefüttert“ wird. Diese sind übrigens auch Teilhaber der Biogas Peine GmbH, neben der Enercity Contracting aus Hannover und den Stadtwerken Peine, die das an der Woltorfer Straße erzeugte Gas in ihrem Blockheizkraftwerk in Energie umwandelt.

Bei der anschließenden Sitzung des Wirtschaftsausschusses in den Räumen der Stadtwerke Peine wollte Brandes-Peitmann wissen, wie sich die Biogaserzeugung in Zukunft auf den Strompreis auswirke. Dieser sei für viele Firmen immerhin zum wichtigen Faktor bei den Betriebskosten geworden. Eckolt erklärte, dass diese Frage kaum zu beantworten sei. Vor 40 Jahren habe auch niemand voraussehen können, dass es derart massive Probleme mit dem Atommüll geben könnte.

Einen Vortrag zum Thema „Cloud Computing“, dem Speichern und Abrufen von firmen-relevanten Daten im Internet ,hielt der Braunschweiger Anwalt Christian Eisele, der auf IT-Recht spezialisiert ist. Er prognostizierte, dass der Technologie-Trend ganz klar in diese Richtung gehe und erläuterte rechtliche Hintergründe.

Mit dem gesellschaftlichen Teil, bei dem sich die Ausschussmitglieder traditionell locker unterhalten können, klang der informative Abend aus.

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