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IG Metall rief zum Warnstreik auf: 150 Peiner legten ihre Arbeit nieder

Peine IG Metall rief zum Warnstreik auf: 150 Peiner legten ihre Arbeit nieder

Nach drei ergebnislosen Verhandlungen mit den Arbeitgebern reichte es der IG Metall: Die Gewerkschaft rief die Beschäftigten der Peiner Träger GmbH und VPS (Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter) zum Warnstreik auf.

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Warnstreik in Peine: Etwa 150 Arbeitnehmer legten Freitag ihre Arbeit nieder und demonstrierten am Herner Platz.

Quelle: bol

Dem folgten gestern rund 150 Arbeitnehmer, die am Herner Platz demonstrierten. Solidarisch unterstützend waren auch Arbeitnehmer der Telcat Multicom, des Salzgitter Stahlhandels und der Glückauf-Immobilien sowie der Deumu zum Warnstreik aufgerufen worden.

Bei hochsommerlichen Temperaturen machten Arbeitnehmer und Gewerkschafter ihre Forderungen deutlich: Fünf Prozent mehr Lohn und Gehalt, sichere Altersteilzeit, unbefristete Übernahme von Auszubildenden und faire Werkverträge. „Drei Verhandlungen brauchte es mit den Arbeitgebern, bis diese unsere Forderungen überhaupt verstanden haben“, erklärte Matthias Wilhelm von der IG Metall Salzgitter-Peine in seiner Ansprache. Passiert sei aber immer noch nichts.

Die Botschaft des Gewerkschafters: „Ohne Menschen gibt es keine Wertschöpfung. Und da die Mitarbeiter der Peiner Träger GmbH nach der Neustrukturierung des Unternehmens viel geleistet haben, was auch eine positivere Geschäftsentwicklung nach sich gezogen hat, sind unsere Forderungen absolut gerechtfertigt.“

Doch es ging bei dieser Demo vor dem Tor 5, das zwei Stunden lang komplett blockiert war, nicht nur um mehr Geld. „Uns ist es wichtig, dass für die Auszubildenden eine echte Perspektive geschaffen wird“, erklärte Wilhelm gegenüber der PAZ. „Derzeit besteht die tarifpolitische Regelung, dass Azubis die bis Januar 2016 ausgelernt haben, garantiert übernommen werden. Wir fordern aber eine unbefristete Übernahme für alle Auszubildenden, unabhängig davon, wann sie ihre Ausbildung beenden.“

Ein dritter Punkt, der den Metallern ein Dorn im Auge ist, betrifft die Regelungen der Altersteilzeit. „Es müsste den Arbeitgebern doch klar sein, dass sie mit einer Rente mit 63 viel Geld sparen“, so Wilhelm. Es bleibt abzuwarten, was sich im Tarifstreit in Zukunft tun wird. Die Peiner Streikenden zumindest haben ihrem Ärger lautstark Luft gemacht.

bol

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