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IG Metall: Warnstreik bei der PUT

Peine IG Metall: Warnstreik bei der PUT

Peine. Etwa 150 Beschäftigte der Peiner Umformtechnik (PUT) sind am Donnerstagmittag dem Aufruf der IG Metall zu einem ersten Warnstreik in Peine gefolgt. Unmittelbar nach Ende der Friedenspflicht verschärfte die Gewerkschaft damit auch im Peiner Land die Gangart im Tarifkonflikt.

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Warnstreik bei der Peiner Umformtechnik: 150 Beschäftigte waren dem Aufruf der IG Metall gefolgt.

Quelle: mic

Peine. Die IG Metall fordert für ihre Mitglieder 5,5 Prozent mehr Geld sowie einen erweiterten Zugang zur Altersteilzeit und eine vom Arbeitgeber bezuschusste Weiterbildung.

„In vielen Berufen ändern sich die Tätigkeitsprofile in den kommenden Jahren gravierend. Arbeitnehmern muss daher mehr Zeit zur Weiterbildung eingeräumt werden“, sagte der Peiner Gewerkschaftssekretär Frank Raabe-Lindemann bei der arbeitgeberfreundlichen Kundgebung zum Schichtwechsel bei der PUT. Als Beispiel nannte er Lackierer. Wer sich in diesem Beruf nicht weiterbilde, verliere möglicherweise irgendwann den Anschluss und im schlimmsten Fall noch vor der Rente den Arbeitsplatz.

Qualitative Verbesserungen müsse es bei der Altersteilzeit geben, so Raabe-Lindemann. Nur gut zwei Prozent der in Frage kommenden Beschäftigten nutzten diese Möglichkeit des vorzeitigen Ausstiegs. Das liege aber auch daran, dass es zu wenig Unterstützung von den Arbeitgebern gebe.

Die Forderung nach 5,5 Prozent mehr Lohn sei vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftliche Lage gerechtfertigt. „Wir haben unseren Teil dazu beigetragen“, sagte der Gewerkschaftssekretär. Auch der PUT-Betriebsratsvorsitzende, Uwe Simon, unterstützt die Forderungen und sieht dabei den erhofften Lohnzuwachs an erster Stelle. Aber auch bei den Altersteilzeitregelungen müsse eben nachgelegt werden. Der Altersdurchschnitt bei der PUT sei mit 45 bis 46 Jahren wie in der gesamten Branche relativ hoch. Altersteilzeitregelungen seien daher gefragt, und jungen Kollegen könne eine Chance gegeben werden.

Was die wirtschaftliche Entwicklung der PUT angehe, gebe es viele positive Anzeichen, so Simon. „Wir haben schlechte Zeiten hinter uns, jetzt können wir wieder optimistisch sein.“

Der nächste Warnstreik im Peiner Land soll am kommenden Freitag, 6. Februar, beim Landmaschinenhersteller Stoll in Lengede stattfinden.

mic

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