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IG-Metall: „Lohnsenkungen nicht gerechtfertigt“

Peiner Umformtechnik IG-Metall: „Lohnsenkungen nicht gerechtfertigt“

Fast 130 Mitarbeiter der Peiner Umformtechnik (PUT) hatten sich am Sonnabend im Forum eingefunden, um von der IG Metall mehr über den Bericht zur Unternehmenssituation zu erfahren.

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Die Peiner Umformtechnik (PUT): Der Wunsch nach fünf Prozent Lohnverzicht und 40 Stunden Wochenarbeitszeit steht im Raum.A/jti

Quelle: A/jti

Peine. Die Gewerkschaft hatte auf Grundlage einiger von der PUT-Leitung zur Verfügung gestellter Daten ein unabhängiges wirtschaftliches Gutachten in Auftrag gegeben. „Dieses zeigt, dass die aktuelle wirtschaftliche Situation hervorragend ist, fast so gut wie im Superjahr 2008. Wirtschaftlich lässt sich der Wunsch nach Lohnsenkungen nicht begründen“, fasste Martina Manthey, Tarif-Sekretärin der IG Metall-Bezirksleitung Hannover, zusammen.

Die PUT hatte sich mit dem Wunsch nach 5 Prozent Lohnverzicht und 40 Stunden Wochenarbeitszeit statt 35 Stunden an die Gewerkschaft gewandt. Dies würde eine Abweichung vom Tarifvertrag bedeuten. „Wenn wir uns ohne ausreichende Begründung wie zum Beispiel große wirtschaftliche Schwierigkeiten darauf einlassen würden, würden wir andere Unternehmen der Branche benachteiligen und den Flächentarif zerstören“, erklärt DGB-Kreisvorsitzender Frank Raabe-Lindemann.

„Bei den Konkurrenten sind die Löhne auch tarifkonform und wir können uns über zu wenige Aufträge wirklich nicht beklagen. Im Gegenteil – wir schaffen die Arbeit kaum“, fügt Gerhard Mengel, Betriebsratsvorsitzender der PUT hinzu. Jetzt will die Gewerkschaft der PUT-Geschäftsleitung darlegen, dass Lohnsenkungen nicht gerechtfertigt sind. Außerdem soll Klarheit über die Unternehmenszukunft geschaffen werden. „Aus Zeitungsberichten war zu erfahren, dass Unternehmensteile ausgegliedert werden sollen“, so Manthey.

Über Berichte dieser Art und den Umgang mit der Belegschaft sind die Mitarbeiter empört. „Sie fühlen sich betrogen. Wir haben immer zum Unternehmen gestanden, auch in der Krise und während der Kurzarbeit, und jetzt soll die PUT einfach so zerschlagen werden. Das ist nicht zu verstehen“, meint PUT-Mitarbeiter und Betriebsrat Uwe Simon kopfschüttelnd.

nic

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