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Hund in Vöhrum stirbt an Giftköder

Vöhrum Hund in Vöhrum stirbt an Giftköder

Vöhrum. Vor der Schnauze bildet sich Schaum, der Hund keucht und leidet. In Vöhrum wurden erneut Giftköder ausgelegt - diesmal mit tödlichem Ausgang für den kleinen Tom.

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In Vöhrum wurden erneut Giftköder ausgelegt. Hundehalterin Petra Blell (r.), Tochter Sabrina Müller und Hund Jerry trauern um ihren Yorkshire Terrier Tom, der daran verstarb.

Quelle: ju

Peine. Der Yorkshire Terrier von Petra Blell ist am vergangenen Freitag in den frühen Morgenstunden qualvoll an einem mit Rattengift präparierten Köder gestorben. „Er muss ihn bei unserer täglichen Runde aufgeschnappt haben“, schildert Blell.

Am Donnerstag ging die 47-Jährige, wie jeden Tag, mit dem neunjährigen Tom und dem West Highland Terrier Jerry von ihrem Wohnhaus „Im Eichholz“ über die Herrenfeldstraße und die Straße „Unter dem Spring“ spazieren.

„Gegen Mittag begann Tom zu spucken, am Nachmittag hatte er Schaum vor dem Mund und war apathisch“, schildert Blell, „wir sind sofort zur Tierärztin gefahren.“

Diese konnte zunächst keine konkrete Diagnose stellen, vermutete aber sofort eine Vergiftung. „Tom blieb über Nacht in der Klinik. Am Morgen kam dann der schockierende Anruf - Tom ist verstorben“, erzählt Blell unter Tränen. Weitere Tests bestätigten schließlich den Anfangsverdacht: Der kleine Hund wurde mit Rattengift getötet. „Er muss sehr gelitten haben“, sagt Sabrina Müller, Tochter der Hundebesitzerin. „Er hatte innere Blutungen, seine Organe haben schließlich versagt.“ Ein Gedanke, der Blell und ihre Familie nicht los lässt.

„Wer macht denn so etwas Schreckliches?“, fragt sich Müller. „Das Schlimmste ist, dass diese Menschen denken, sie seien mit solchen Attacken im Recht. Aber dieser kleine Hund hat niemandem etwas zu Leide getan.“ Doch nicht nur Blell und ihre Tochter leiden. Auch der kleine Hund Jerry, der seit seiner Geburt vor vier Jahren zusammen mit Tom aufgewachsen ist, trauert. „Er vermisst Tom und frisst nicht“, sagt Blell. Hinzu komme die ständige Angst, dass auch Jerry einen Köder fressen könnte. „Es ist schrecklich, einen Hund auf diese Weise zu verlieren.“

ju

• Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der morgigen Ausgabe der PAZ auf Seite 10.

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