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Humorig, makaber: „Der Hundertjährige“ in den Festsälen

Peine Humorig, makaber: „Der Hundertjährige“ in den Festsälen

So ausgefallen und spannend die Geschichte rund um den hundertjährigen Allan Karlsson ist, die Inszenierung des Altonaer Theaters zum Roman von Jonas Jonasson setzt einen drauf.

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Damit auch jeder weiß, dass es ein Esstisch ist: Das Ensemble des Altonaer Theaters beschriftete seine Requisiten, die immer wieder für Lacher sorgten.

Quelle: im

Peine. Einfallsreiche Requisiten, kreative Bühnenbilder und humorige Dialoge verliehen dem Stück eine individuelle Note, die den Besuchern im Peiner Forum sichtlich gefallen hat.

Vom Prinzip her hätte die Rahmenhandlung zum Hundertjährigen auch gut in Peine stattfinden können: Ein Hundertjähriger feiert seinen Geburtstag im Pflegeheim. Presse und Politiker sind angekündigt, der Geburtstagskuchen steht vor der Tür und das obligatorische „Happy Birthday“ wird gemeinsam angestimmt. Als dann die Pflegerin die Tür zum Zimmer von Karlsson öffnet, ist das Geburtstagskind spurlos verschwunden. Für die Redakteure ein gefundenes Fressen, die Schlagzeilen überschlagen sich förmlich.

Und Karlsson selbst? Der Hundertjährige steigt in den nächsten Zug und gelangt durch Zufall an einen Koffer mit 50 Millionen schwedischer Kronen - dass der Besitzer diesen wieder zurückhaben möchte, ist verständlich. Und so beginnt eine hektische Verfolgungsjagd nach dem Greisen, der einfach nur etwas erleben will. Dass er dabei Leichen aus dem Weg schaffen muss, ist nur ein kleiner Nebenaspekt.

Geschickt bringen Regisseurin Eva Hosemann und Drehbuchautor Axel Schneider die Absurditäten der Romanvorlage von Jonas Jonasson auf die Bühne. Trockener Humor wird vergebens gesucht, dabei aber viele klischeehafte Figuren und plakative Darstellungen gefunden. So trägt zum Beispiel der schwedische Botschaftsangehörige eine blonde Pony-Perücke und singt das Pippi-Langstrumpf-Lied. Nicht zu vergessen: Der mexikanischer Restaurantbesitzer, der auf einer seiner Rechnungen sitzen bleibt und dann von einem neuen Leben als Politiker und Drogendealer träumt.

Den Peinern hat es gefallen - zum Abschluss gab es langanhaltenden Applaus.

mgb

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