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Hühner sterben bei Anschlag auf Mastanlage in Wendesse

Peine Hühner sterben bei Anschlag auf Mastanlage in Wendesse

Wendesse. Einen Farbanschlag auf die Hühnermast-Anlage bei Wendesse haben bisher unbekannte Täter in der Nacht auf Sonntag verübt. Dabei sind auch zahlreiche Tiere gestorben. Am Sonntagnachmittag erhielt die PAZ per E-Mail ein Bekennerschreiben vom Arbeitskreis „nur reden nützt nichts“.

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„Fleisch ist Mord!“ schrieben die Täter auf das Stalldach der Anlage bei Wendesse.

Quelle: im

Mit weißer Farbe haben die Täter den Schriftzug „Fleisch ist Mord!“ auf die Solaranlage auf dem Dach der Anlage geschrieben. Außerdem wurden drei Blitzableiter beschädigt und einige Stellklappen der Abluftröhren entfernt. Nach PAZ-Informationen ist auch die Heizungsanlage manipuliert worden.

Wahrscheinlich durch den von den Tätern verursachten Lärm sind zahlreiche Tiere in Stress geraten und gestorben. Die genaue Anzahl steht noch nicht fest - Landwirt Erich Hansen als Betreiber der Anlage spricht jedoch von „vielleicht mehreren Hundert“ toten Hühnern. „Das ist für mich eine neue Dimension der Gewalt, wenn jetzt sogar der Tod der Tiere in Kauf genommen wird“, erklärt er weiter.

Erst am Wochenende war bekannt geworden, dass Hansen neben seinem jetzigen Stall eine weitere Mastanlage bauen möchte. Die örtliche Bürgerinitiative und die Grünen hatten Proteste angekündigt - beide Gruppen distanzierten sich gestern jedoch ausdrücklich von den Anschlägen. „Wir verurteilen solche Taten, sie sind durch nichts zu rechtfertigen“, sagt Doris Meyermann von den Grünen im Landkreis Peine. Auch Heike Kubow von der Bürgerinitiative gegen Hähnchenmast in Wendesse verurteilt die Anschläge. „Wir distanzieren uns ausdrücklich von solchen illegalen Aktionen“, unterstreicht sie.

Gestern Nachmittag erreichte die PAZ per E-Mail ein Bekennerschreiben vom  Arbeitskreis „nur reden nützt nichts“. Darin übernehmen die Verfasser die Verantwortung für den Anschlag. Man wolle nicht tatenlos zusehen, wie in dem Stall „39000 fühlende Individuen gefangengehalten“ werden, heißt es in dem Schreiben.

Die genaue Höhe des Sachschadens an der Wendesser Anlage sowie die genaue Anzahl der verendeten Tiere steht zurzeit noch nicht fest. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

mu

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